Die aktuelle Ausstellung von Leon Löwentraut im Osthaus-Museum ist die erste des jungen Künstlers überhaupt. (Foto: Osthaus-Museum)

Hagen. Der 1998 geborene Leon Löwentraut ist einer der Jungstars in der Malereiszene Deutschlands. Seine energiegeladenen Bilder, die im Spannungsfeld von Abstraktion und Figuration angesiedelt sind, begeistern nicht nur ein junges Publikum.

Nun sind seine Werke bis zum 5. August im Osthaus-Museum zu sehen. Dies ist erste Museumsausstellung des jungen Künstlers.

Löwentraut kombiniert Farben und Formen gestisch wild, malt oftmals mit Tube statt mit Pinsel. Seine Sujets sind vielseitig, bieten Ansichten von Menschen und sparen auch das Zwischenmenschliche nicht aus. Seine malerische Leidenschaft bewegt sich im Spektrum von Optimismus und Kritik. Bisweilen zeigen seine Bilder den isolierten Menschen hinter der sozialen Fassade. Dabei spielt der Aktionismus, wie er im Action-Painting zum Ausdruck kommt, in der Werkentstehung eine entscheidende Rolle. Bevorzugt malt Löwentraut auf dem Fußboden – mit vollem Körpereinsatz – bei lauter Musik.

Leon Löwentraut wurde auserwählt, die 17 nachhaltigen Entwicklungsziele der Weltgemeinschaft und der Vereinten Nationen künstlerisch zu interpretieren. Demgemäß erarbeitete der Künstler derzeit für die „#Art4GlobalGoals“ – mit der Unterstützung der Unesco, der You-Stiftung und Geuer & Geuer Art – insgesamt 17 Unikate, die bis 2030 weltweit für die Bekanntmachung und Realisierung der Ziele eingesetzt und gezeigt werden.