Lions: 25.000 Euro für vier Projekte gespendet

Lions-Club-Vorstand

Lions-Club-Vorstand, Oberbürgermeister Erik O. Schulz (2.v.l.) und die Vertreter der Projektträger freuten sich über die 25.000-Euro-Spende. (Foto: Heiko Cordes)

Hagen. (hc) Ehrenamtliches Engagement ist eine Stütze des Gesellschaft. Das hat sich auch der Lions-Club Hagen-Mark auf die Fahnen geschrieben. Wie in den vergangenen elf Jahren waren die Frauen und Männer in der Vorweihnachtszeit aktiv. 5.000 Adventskalender wurden an den Mann – oder die Frau – gebracht.

Fünf Euro kostete der Kalender, der komplette Reinerlös von 25.000 Euro ging an vier Projekte.
Auch Schwimmen will gelernt sein
Zum einem wird das Wasserratten-Projekt mit 6.250 Euro unterstützt. Dort sollen Kindern ab fünf Jahren das Schwimmen erlernen. Viele Kinder können heutzutage nicht mehr schwimmen. Häufige Ursachen sind vielfach fehlende finanzielle Möglichkeiten der Eltern oder Eltern, die selber nicht schwimmen können und sich daher der Gefahren, denen ein Nichtschwimmer ausgesetzt ist, nicht genügend bewusst sind.
Vielfalt in der Jugend erlebbar machen
Beim Projekt „Willkommen in Hagen – Vielfalt (er)leben“ steht vor allem das Zusammenleben von Jugendlichen verschiedenster Herkunft im Vordergrund. Den Kern der Veranstaltung im Haus Berchum bilden sechs Workshops in den Bereichen Tanz, Theater, Kunst, Rap, Video und Foto.
Durch diese jugendgerechte Annäherung wird eine kreative und intensive inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema ermöglicht.
Handyfilme
Ein besonderes Jubiläum feiert das „clip:2 – Hagener Handyfilm-Festival“. Bereits zum zehnten Mal findet diese Veranstaltung statt. Das Herzstück bildet Mitte November die Abschlussveranstaltung im Lutz Theater. Auch dieses Projekt wird von den Hagener Lions aus den „Kalender-Erlösen“ bezuschusst.
Tabuthema: Essstörungen
Das vierte Projekt soll das Bewusstsein für Jugendliche mit Essstörungen schärfen. Unter dem Motto „Innenwelten“ findet dieses zwischen Mai und Dezember 2017 statt. Federführend ist die Awo-Suchtberatung in Kooperation mit der Kommunalen Drogenhilfe.
Zwölf Veranstaltungen sind geplant – mit dem Höhepunkt „Food Dairies“. Das Theaterstück im Lutz soll sowohl Jugendliche als auch Erwachsene an dieses sensible Thema heranführen.
Vielen Jugendlichen wird ein falsches Idealbild vermittelt. Ingrid Liefke von der Awo und Kirsten Lange von der Kommune sind bei diesem Projekt federführend und freuen sich über die breite Unterstützung vieler Träger und natürlich auch über die großzügige Spende des Lions-Clubs.