Machtwechsel in NRW – Jörg und Kramer wieder direkt

Hagen/EN. Den nordrhein-westfälischen Bürgerinnen und Bürgern steht nach der Landtagswahl am Sonntag ein Machtwechsel ins Haus: Aus dem Hannelore-Kraft-Motto „NRWir“ wurde ein „NRWeg“ – die NRW-SPD fuhr das historisch schlechteste Ergebnis ihrer Geschichte ein. Inzwischen steht das vorläufige Endergebnis fest – unter Berücksichtigung von Überhang- und Ausgleichsmandaten kommt die CDU auf 72 Sitze, die FDP auf 28 Sitze. Damit hätte eine schwarz-gelbe Koalition eine hauchdünne Mehrheit im Parlament, da die Linken den Einzug knapp verpasst haben. Die SPD wird über 69 Sitze verfügen, ihr bisheriger Partner – die Grünen – stürzten auf 14 Sitze ab. Die AfD hat den Einzug geschafft und verbucht 16 Sitze.
Im Wahlkreis Hagen 1 konnte Wolfgang Jörg (SPD) abermals als Direktkandidat siegen (mit 34,1 Prozent, sein Kontrahent Helmut Diegel (CDU) kam auf 30 Prozent). In Hagen 2/EN 3 hat Hubertus Kramer (SPD) klar die Nase vorn (36,1 Prozent). In den beiden Hagener Wahlkreisen blieb die AfD jeweils unter zehn Prozent – hingegen konnte die rechte Partei in vielen Wahlkreisen des Ruhrgebiets zweistellig punkten.