Mark Dorris für drei Pflichtspiele gesperrt

Gesperrt: Mark Dorris. (Foto: Jörg Laube)

Hagen. Dirk Horstmann, Spielleiter der Beko-Basketball-Bundesliga, hat Mark Dorris von Phoenix Hagen wegen einer „Tätlichkeit gegenüber einem Spieler“ mit einer Sperre für drei Pflichtspiele sowie einer Geldbuße in Höhe von 2.000 Euro belegt.

Somit ist Dorris nach seiner Disqualifikation, ausgesprochen im dritten Playoff-Spiel zwischen den Brose Baskets Bamberg und Phoenix Hagen, für die nächsten drei Pflichtspiele gesperrt. Drei Pflichtspiele Sperre – dies ist die Mindeststrafe bei einer „Tätlichkeit“. Gegen die Entscheidung kann Dorris binnen drei Tagen Berufung beim Bundesliga-Spielleiter einlegen. Die Einlegung eines Rechtsmittels hat jedoch keine aufschiebende Wirkung.

Bernd Kruel und Max Kramer (beide Phoenix Hagen), die in der Begegnung ebenfalls disqualifiziert worden waren, sind hingegen ab sofort wieder spielberechtigt. Beide hatten nach einer „Rudelbildung“ auf dem Parkett, unerlaubt von der Mannschaftsbank kommend, das Spielfeld betreten. Spielleiter Dirk Horstmann hob nun jedoch die automatisch eingetretene Sperre auf, da es sich nicht um eine Disqualifikation im Sinne der Spielordnung handelt.

Dorris war am Sonntag im dritten Playoff-Spiel gegen die Brose Baskets von Schiedsrichter Toni Rodriguez in der Spielpause zwischen der 1. und 2. Spielperiode disqualifiziert worden. Zuvor hatte der 1,88 Meter große Point-Guard den Spieler der Brose Baskets, Karsten Tadda, einen Kopfstoß mit Hinzunahme beider Hände („Pushing“) in dessen Brustkorb versetzt. Diese Handlung wertete der Spielleiter als Tätlichkeit“. Zu diesem Zeitpunkt stand es 27:27; am Ende hieß es 104:94 für die Bamberger.