Mark-E: Strompreise steigen zum 1. Januar

Hagen. Mit Wirkung zum 1. Januar 2013 kündigt Mark-E eine Erhöhung der Strompreise für Privat- und Geschäftskunden in den Grundversorgungs- und Sondertarifen um 3,39 Cent (netto) je Kilowattstunde an. Die Grundpreise, so heißt es, bleiben konstant.

So erhöhen sich beispielsweise die monatlichen Kosten für einen Kunden im Grundversorgungstarif „Komfort Strom“ mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 3.500 kWh um 11,78 Euro (brutto) oder etwa 15,9 Prozent. Mark-E betont: Davon entfallen 7,76 Euro allein auf die staatlichen Preisbestandteile.

Daher der Tipp des Stromversorgers: Alle Kunden, die Wert auf Planungssicherheit legen, sollten die Abschlagszahlungen erhöhen. Dies kann dazu beitragen, mögliche Nachzahlungen im Zuge der kommenden Jahresabrechnung abzumildern.

Zu allen Tarifangeboten sowie zum generellen Beratungsangebot des Unternehmens können sich interessierte Kunden im Mark-E-Forum in der Körnerstraße 40 informieren. Zudem stehen die kostenfreien Service-Hotlines für Privatkunden unter 0800/ 1231000 und für Geschäftskunden unter 0800/ 1231200 zur Verfügung. Weitere Informationen sind im Internet unter www.mark-e.de oder auch per E-Mail an info@mark-e.de erhältlich.

Hauptgrund für diese Erhöhung des Strompreises sei die EEG-Umlage, über die Stromkunden einen direkten finanziellen Beitrag zur Förderung erneuerbarer Energien leisten. Diese Abgabe basiert auf dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und wird zum 1. Januar 2013 auf rund 5,3 Cent (netto) pro Kilowattstunde (ct/kWh) steigen. Für 2012 hatte sie noch bei etwa 3,59 ct/kWh gelegen.

Weitere Kostentreiber sind laut Mark-E steigende Netznutzungsentgelte inklusive der neu geschaffenen Offshore-Haftungsumlage. Außerdem: Laut Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) tragen die Endverbraucher die Befreiung energieintensiver Betriebe von den Netznutzungsentgelten. Deren Kosten werden also auf die Allgemeinheit umgelegt. Mark-E gibt zu, dass auch unternehmensseitige Beschaffungskostensteigerungen Teil der Preiserhöhung seien.

Der Stromversorger hat ausgerechnet, dass sich die staatlichen Belastungen am Strompreis für Haushaltskunden im Jahr 2013 somit auf über 50 Prozent belaufen.