„Mein Wille zählt“

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Hagen. Das Thema Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht in aller Munde. Doch was sollte beim Verfassen beachtet werden? Darüber referieren Experten des Ev. Krankenhauses Haspe, Brusebrinkstraße 20, am Dienstag, 16. August, um 18 Uhr. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Patientenforum geben Krankenhausseelsorger Pfarrer Jürgen Krullmann und die Schwester Rosi Melchert viele praktische Tipps und Informationen.

„Die Möglichkeit, Einfluss auf Entscheidungen am Ende des eigenen Lebens zu nehmen, ist vielen ein wichtiges Anliegen“, weiß Palliativschwester Rosi Melchert. „Im Mittelpunkt steht hierbei meist der Wunsch nach einem würdevollen Abschied aus dem Leben. Das gilt vor allem auch für Situationen, in denen der Patient nicht mehr in der Lage ist, eigene Wünsche zu äußern.“

Um für diese Fälle Vorsorge zu treffen, informieren die Experten des Krankenhauses am Mops über die seit zwei Jahren bestehenden gesetzlichen Verankerung der Patientenverfügung im Bürgerlichen Gesetzbuch innerhalb des Betreuungsrechts.

Was ist für das Abfassen einer Verfügung wichtig? Für wen ist eine Patientenverfügung verbindlich? Was ist eine Vorsorgevollmacht und für wen ist sie sinnvoll? „Durch die gesetzlichen Veränderungen hat die Patientenverfügung eine viel größere Bedeutung bekommen als vorher“, betont Pfarrer Jürgen Krullmann. Anhand eines konkreten Beispiels wird im Vortrag der Aufbau und Inhalt einer Patientenverfügung vorgestellt und die Vorsorgevollmacht und die Betreuungsverfügung erläutert. Für Fragen bleibt genügend Zeit.

Der Eintritt ist frei.