Modellbautag im Freilichtmuseum Hagen

Die Modellflugzeuge sind zum Teil ziemlich groß mit Spannweiten über zwei Metern.
Die Modellflugzeuge sind zum Teil ziemlich groß mit Spannweiten über zwei Metern. (Foto: LWL)

Hagen. (lwl) Schiff-, Flugzeug- sowie Automodellbauer und ihre Fans treffen sich am Sonntag, 1. Juli, im Hagener Freilichtmuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe. In diesem Jahr sind nicht nur die sogenannten „Freizeitmodelle“ zu Gast sondern auch die professionellen Formen- und Modellbauer präsentieren ihre Arbeiten und ihren vielschichtigen Beruf.

Die unterschiedlichen Modelle werden an verschiedenen Plätzen im unteren und mittleren Museumsbereich entlang der Wege, in und an den historischen Fachwerkgebäuden ebenso zu sehen sein wie auf den Teichen im Museumsgelände oder in der Luft darüber.

Anspruchsvoll

Funktionstüchtige Modelle zu bauen, ist eine anspruchsvolle Freizeitbeschäftigung, die jede Menge technisches Verständnis und handwerkliches Geschick verlangt. Modellbauer stecken viel Aufwand in ihre Modelle. An manchen Modellen wird drei bis vier Jahre gebaut, oft mit der Lupe, um die winzigen Details so „echt“ wie möglich nachzubilden. Viele Schiffsmodelle entfalten ihre Wirkung besonders durch die liebevolle Detailarbeit, der Auto- und Flugzeugmodellbau ist mehr eine technische Herausforderung. Neben der Detailtreue ist für die Flugmodelle eine herstellbare, genügend stabile und funktionstüchtige Leichtbaukonstruktion gefragt. Die Modellbauer fachsimpeln gerne mit den Museumsbesuchern über ihre mitgebrachten Segelflugzeuge, Hubschrauber, Dampf- und Rennboote, Kartonmodelle, Panoramen, Straßenbahnmodelle, Auto- und LKW-Modelle, eine Carrerabahn sowie professionelle Modelle für den industriellen Bereich.

Mitfahren

Eine kleine Dampfeisenbahn dreht ihre Runden und lädt kleine und große Besucher zum Mitfahren ein.

Die museumseigene Messinggießerei ist ebenfalls in Betrieb. Dort werden kleine Metallmodelle aus Sandformen hergestellt. Mit fachmännischer Unterstützung wird flüssiges Metall in diese Sandformen hinein gegossen und so die Gussteile gefertigt. Anschließend können die Besucher diese kleinen Werkstücke als Erinnerung mit nach Hause nehmen.

Zusätzlich zu der Rennwagenausstellung lockt ein Wettbewerb, bei dem Jungen und Mädchen mitmachen können. Dem jeweils besten Mädchen und Jungen winkt als Gewinn neben Pokalen die Teilnahme bei dem Tamiya-Endausscheidungsrennen in Sonneberg.