„Mühen, die sich lohnen“ – Maler-Innung kürt Sieger bei Fassadenwettbewerb

Bernd Marquardt (l.), stellvertretender Obermeister, und Friedhelm Heikaus (r.), Obermeister, nehmen die beiden Erstplatzierten, Christian und Martin Hoffmann vom Malerfachbetrieb Lübold, in ihre Mitte. (Foto: Heiko Cordes)

Hagen. (hc) Filigran und meisterhaft ausgeführte Handwerksarbeit braucht Zeit, Wissen und Erfahrung, aber auch Talent. Wenn all diese Dinge zusammenkommen, dann können echte Meisterwerke entstehen. Um die besten Arbeiten zu prämieren, aber auch die Handwerkerinnen und Handwerker der Maller-Innung Hagen zu motivieren, gibt es seit über 25 Jahren den hiesigen Fassadenwettbewerb.

Optik zählt

Bei diesem Wettkampf wird von einer Fachjury die schönste Fassade gesucht und ausgezeichnet. Die Kriterien sind über die vergangenen Jahre stets gleich geblieben. Die Optik der jeweiligen Fassade steht selbstverständlich im Mittelpunkt der Urteilsfindung. Wichtig ist dabei die richtige Materialwahl, der Umgebungsbezug der Fassadengestaltung und schließlich auch deren stilgerechte Farbgebung und technische Ausführung.

Neben dem optischen Eindruck zählte für die Fachjury auch der Werterhalt und die dauerhafte Qualität der Werkleistung.

Kompetente Jury

Die Fachjury bestand in diesem Jahr unter anderem aus der Leiterin der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Hagen, Ina Hanemann, der ehemaligen Bürgermeisterin Brigitte Kramps und dem Künstler Uwe Will. Diese aus verschiedenen Bereichen zusammengesetzte Jury bewertete dabei die Fassaden aus ganz unterschiedlichen Stil-, Bau-, und Nutzungsarten.

Fehler bei der Materialwahl und auch bei der handwerklichen Ausführung sind diesen Fachleuten nicht entgangen.

Schließlich geht es darum, dauerhaft gute Leistungen zu prämieren. Deswegen werden auch in diesem Jahr nur Hausfassaden bewertet und in Augenschein genommen, die 2015 und 2016 von einem Fachbetrieb der Maller-Innung gestaltet wurden.

Spannende Ehrung

Bei der Siegerehrung am Freitag, 10. November, wurden die besten elf Fassaden von der Maller-Innung im Rahmen einer Zeremonie im Kreishandwerkerhaus geehrt. Der stellvertretende Obermeister Bernd Marquardt präsentierte die Gewinner.

Viele Teilnehmer, sowohl Besitzer als auch Betriebe, waren zu der Ehrung gekommen und warteten mit Spannung auf ihre Platzierung.

Neue Auszeichnung

Dabei gab es nicht nur Blumen, eine Urkunde und eine kleine Aufmerksamkeit, sondern die Innung hatte sich noch etwas zusätzliches „Bonbon“ überlegt. „Neu in diesem Jahr ist eine Plakette für die ersten drei Plätze. Diese können an der Fassade befestigt werden“, erklärte Marquardt.

Die runden, weißen Plaketten sehen nicht nur gut aus, sie sind natürlich auch ein Gütesie­gel für die vollbrachte Arbeit. Über den ersten Platz freuen durfte sich Marianne Vogt aus Gevelsberg, die – ausgeführt durch den Lübold-Malerfachbetrieb – die Siegerfassade ins Rennen schickte. Ihre Fassade darf nun die Plakette mit der Nummer eins zieren.

Auf dem zweiten Rang landete das Haus der WEG Diedrichs, Forchheim und Keller, Am Höing, ausgeführt durch den Malerbetrieb Ralf Gehrke. Das „Treppchen“ voll machte das Jungfernhaus des Gutes Harkorten, das dank des Malerbetriebs Gestaltung Schäfer auf dem dritten Rang landete.

Platzierungen: 1. Marianne Vogt/ Lübold Malerfachbetrieb; 2. WEG Diedrichs, Forchheim und Keller/ Malerfachbetrieb Ralf Gehrke; 3. Jungfernhaus Haus Harkorten/ Gestaltung Schäfer; 4. Familie Feld/ Gestaltung Schäfer; 5. Eheleute Krause/ Malerbetrieb Udo Pauli; 6. Gemeinnützige Wohnstättengenossenschaft Hagen/ Malerbetrieb Ernst Escher; 6. Gemeinschaftsdienst Kinder, Jugend und Familie/Marquardt&Dilling; 7. Dr. Thorsten Alena/ Malerbetrieb Udo Pauli; 8 WEG Alte Heerstraße/ Malerbetrieb Michael Schulte; 9. Karl Benndorf/Lübold Malerfachbetrieb; 10. Cornelia und Peter Trampenau/ Malerbetrieb Udo Pauli; 11. Familie Andree/ Gestaltung Schäfer.