Närrische Zeit beginnt

Hagen. (san/hc) Nicht nur in den rheinischen Narrenhochburgen, auch an der Volme wurde mit diesem Donnerstag – Weiberfastnacht –  die Sessionseröffnung von vielen Feierfreudigen heiß ersehnt.

Die „Fummelqueens“ begeisterten die Zuschauer mit ihrer Tanzeinlage beim 9. Fummellauf.(Foto: Heiko Cordes)
Die „Fummelqueens“ begeisterten die Zuschauer mit ihrer Tanzeinlage beim 9. Fummellauf.(Foto: Heiko Cordes)

Weiberfastnacht

Und so übernahmen die Weiber dann auch angeführt von Prinzessin Sarah I. die Macht im Hagener Rathaus. Oberbürgermeister Erik O. Schulz stand bereit zum Krawattenschnitt und zur Schlüsselherausgabe. Und wenn Männer in „hohen Hacken“ durch die Volmegalerie laufen und von zahlreichen Zuschauern angefeuert werden, dann ist klar: Es ist Fummellauf. Bereits zum neunten Mal fand dierser Wettkampf der etwas anderen Sorte statt.

Die drei Teams „Fummelschwestern von der Körnerstraße“, Die „3 lustigen 5“ und die „Fummelqueens“ kämpften um gleich zwei Auszeichnungen. Zum einem wurde der beliebte Publikumspreis vergeben, für die beste Performance im Tanz und Gesang, und zum anderen entschied eine Jury über den zweiten Preis.

Alle Teams begeisterten mit einer teilweise schlüpfrigen Tanzeinlage die Zuschauer, die sich größtenteils der fünften Jahreszeit entsprechend verkleidet hatten und fröhlich feierten.

Falsch abgebogen

Gar nicht so lustig gestaltete sich das unfreiwillige Ende einer Dienstfahrt für einen Lkw-Fahrer einer Koblenzer Spedition: Seinem Navi blind vertrauend fuhr der 37-Jährige am Mittwochmorgen gegen 5.30 Uhr fuhr in die ansteigende Buntebachstraße, die in Richtung Goldberg immer schmaler wird und sich in eine Art asphaltierter Waldweg verwandelt. Der Fahrer des Sattelzugs ignorierte alle Hinweise und bekam dann die Quittung: Sein 40-Tonner kam nicht weiter und fuhr sich beim Rangieren zudem fest, nachdem der schwere Truck zuvor einen Versorgungsschacht beschädigt hatte und der Dieseltank aufgerissen wurde.

Umweltamt, Feuerwehr, Polizei und der örtliche Energieversorger rückten aus. Ein ebenfalls alarmiertes Abschleppunternehmen konnte erst agieren, nachdem der beschädigte Versorgungsschacht repariert war – Einsatzende: 12.50 Uhr. Das Knöllchen der Polizisten für den verursachten Unfallschaden ist dabei der „günstigste“ Posten für Fahrer und Unternehmer.

Nicht letztere, aber manch‘ andere können sich dann doch ein Lachen nicht verkneifen ob der Tatsache, dass der Fahrer eigentlich nach Hagen im Teutoburger Wald wollte…

Wiederwahl

Ein wenig Politik gab‘s dann auch noch in dieser Woche: Auf dem Kreisparteitag der heimischen FDP wurde Ulrich Alda gleich doppelt wiedergewählt. Zum einen wird er zum fünften Mal seiner Partei vorsitzen. Als Landtagsabgeordneter ist er zudem für die nächste Legislaturperiode abermals nominiert.