Neu im wk: Sagen Sie „Danke“!

Hagen. (anna) Erinnern Sie sich an einen Menschen, dem Sie zutiefst dankbar sind? Jemand, der Ihnen sehr geholfen hat, etwas zu erreichen? Jemand, der Ihnen eine Chance gegeben hat? Erinnern Sie sich an einen solchen Menschen, dann lassen Sie das warme Gefühl der Dankbarkeit durch Ihren Körper strömen. Dankbar zu sein macht glücklich – nicht nur den, dem der Dank gilt, sondern vor allem den, der ihn empfindet und ausspricht.

Haben auch Sie jemanden, bei dem Sie sich schon lange bedanken wollten? Tun Sie‘s. Rufen Sie uns an, schicken Sie eine E-Mail. Erzählen Sie uns von dem Menschen, der Ihnen Gutes getan hat. Vielleicht gibt es eine Nachbarin, die für Sie regelmäßig einkaufen geht. Oder eine freundliche Verkäuferin, bei der Sie jeden Morgen Ihr mit „warmen Worten gewürztes“ Frühstück kaufen, dem Hausmeister, der Ihr Paket angenommen hat; dem netten Busfahrer, der Ihnen geholfen hat; dem Kollegen, der Ihnen aus einer Patsche geholfen hat…

Erzählen Sie uns Ihre Geschichte. Wir werden dann darüber berichten.

Der 47-jährige Oliver Trelenberg erkrankte im letzten Jahr an Kehlkopfkrebs. Nach drei Krankenhausaufenthalten ist der bösartige Tumor erst einmal besiegt. Nun spricht der Genesene dem gesamten Team der Altenhagener HNO-Station seinen herzlichen Dank für die vorbildliche Behandlung und Pflege aus. (Foto: Anna Linne)

Krebspatient dankt Krankenhaus-Team

Den Auftakt zu unserer Dankesaktion markiert der 47-jährige Hagener Oliver Trelenberg aus der Haldener Straße. Er erkrankte im Mai 2012 an Kehlkopfkrebs, obwohl der ehemalige Lagerarbeiter und Lkw-Fahrer das Rauchen aufgegeben hatte. Schluckbeschwerden und Heiserkeit waren die ersten Symptome, die ihn zum HNO-Arzt führten. Nach einer einstündigen stationären Kehlkopfspiegelung und einer Gewebsentnahme im Josefshospital stellte man fest, dass sich am Kehlkopf ein bösartiger Tumor ausgebreitet hatte.

Am 6. Februar wurde das Gewebe in einer zweieinhalbstündigen Operation entfernt. Am 25. Februar folgte planmäßig die Entfernung beider Lymphknoten. Viereinhalb Stunden dauerte die Operation, die lange Narben hinterließ. „Nun nehme ich an einem fünfjährigen Begleitprogramm teil, bei dem mein gesundheitlicher Zustand permanent überprüft wird“, berichtet der Hagener, dessen Wangen, Kinn und Kopfhaut seit der letzten Operation taub sind. Da auch der Kehlkopfdeckel entfernt wurde, muss Oliver Trelenberg das Essen beziehungsweise Schlucken völlig neu erlernen.

Trotz aller Schmerzen, Taubheit und anderer Widrigkeiten ist der 47-Jährige überglücklich und froh, alles gut überstanden zu haben. „Mein besonderer Dank gilt dem gesamten Team der HNO-Abteilung des Altenhagener St.-Josefs-Hospitals, das sich in beispielhafter Weise um meine Belange gekümmert hat“, sagt Trelenberg. „Ob vor den Operationen, im Aufwachraum, auf der Intensivstation oder auf der Station 51, immer war jemand da, der sich liebevoll um mich gekümmert hat“, berichtet er weiter, „vom Professor bis zur Putzfrau waren alle unglaublich freundlich und verständnisvoll. Dem ganzen Team möchte ich meinen aufrichtigen Dank aussprechen für die schöne Genesungs-Atmosphäre und die liebevolle Betreuung während dieser schweren Zeit.“

Noch einmal: Wenn auch Sie sich bedanken wollen, rufen Sie uns an!

Sie erreichen uns unter Telefon 02331 / 92255-27 (Anna Linne). Oder schreiben Sie eine E-Mail: redaktion@wochenkurier.de.