Neue Esel, Phoenixe und diebische Elstern

Hagen. (anna/hc) Die erste Woche der Sommerferien ist schon vorbei – und der richtige Sommer lässt immer noch auf sich warten. Bei Temperaturen von teils deutlich unter 20 Grad können die Hagener auf ihre Jacke nur selten verzichten. Viel ist im Übrigen an Lenne, Ruhr und Volme nicht passiert in den zurückliegenden Tagen
Oberbürgermeister Erik O. Schulz lässt sich seit vergangener Woche in verschiedenen Stadteilen blicken und spricht mit den Bürgern über ihre Probleme. Am Mittwochabend fiel dieser Termin unter dem blau-gelben Sonnenschirm vor der Spinne regelrecht ins Wasser. Kräftige Regenschauer und ein Gewitter bescherten auch dem Muschelsalat im Volkspark ein frühes Ende.
Besonders die Feuervögel von Basketball-Bundesligist Phoenix Hagen waren sehr erfolgreich. Eine typische „Hasper Taufe“ erhielten dagegen die neuen Esel im Zentrum der „Ennepe-Metropole“.

Eselstaufe

Der Hasper Heimat- und Brauchtum-Verein (HHBV) und die Hagener Schausteller haben drei Esel für den Stadtteil gestiftet. Bezirksbürgermeister Dietmar Thieser taufte sie standesgemäß mit einheimischem Wachholder.

Dunbar und Hass verstärken Phoenix

Gleich zwei neue Akteure verpflichteten die Erstliga-Basketballer aus der Volmestadt. Chris Hass kommt frisch vom US-College und wird an der Volme seine erste Station in Europa machen. Der US-Boy war während seiner Zeit an der Universität einer der besten Spieler, die sich das Trikot der Bucknell University, Spitzname Bisons, überstreifte. Zuletzt wurde er ins Allstar-Team der Patriot League gewählt. Jeremy Dunbar hat dagegen schon Erfahrungen in Bundesrepublik gesammelt, hat sogar einen deutschen Pass und will in Hagen den nächsten Karriereschritt machen. Der gefährliche Distanzschütze kam 2011 nach Deutschland, dem Land seiner Mutter, und sorgte vor allem in der 2. Bundesliga bisher für Furore. Mit 28 Jahren will er nun in der höchsten deutschen Liga Fuß fassen.

Ungewöhnliche Beute

Geklaut wird, was nicht niet- und nagelfest ist. Diese alte Weisheit hatte sich ein Anwohner der Herdecker Straße zu Herzen genommen und seinen etwa 350 Kilogramm schweren Räucherofen mit einem Schloss sowie einem Stahlseil gesichert. Am vergangenen Freitagmorgen, 8. Juli, hat der Mann das Unikat zuletzt auf seinem Grundstück gesehen. Als er wieder nach Hause kam, war das Sicherungsseil durchtrennt und der auffällige und ungewöhnliche Ofen im Wert von 5.000 Euro – trotz der Sicherungsversuche – verschwunden. Zeugen, die weiterführende Angaben zum Diebstahl, dem Abtransport oder dem Verbleib machen können, melden sich unter Tel. 02331 / 9862066 bei der Hagener Polizei.

Ein teures Nickerchen

An eine diebische Elster geriet auch ein 25-jähriger Mann am Mittwoch. Er setzte sich in der Mittagszeit im Volkspark auf eine Bank, nahm seine Bauchtasche ab und platzierte sie hinter sich. Als er nach einem halbstündigen Nickerchen gegen 13.30 Uhr aufwachte, war die Tasche gestohlen und auch das darin befindliche Mobiltelefon.