Neue Solarladestation am Seeplatz Wetter

Rolf Weber und Klaus-Dieter Röllke zeigen

Rolf Weber und Klaus-Dieter Röllke zeigen, wie die ­Handyladestation funktioniert. (Foto: Stadt Wetter)

Wetter. Gemeinsam mit Vertretern der Verwaltung, der Lokalen Agenda und der Sponsoren hat Bürgermeister Frank Hasenberg die solare Aufladestation für Handys am Seeplatz offiziell eingeweiht. Seit Mitte April können Spaziergänger und Radfahrer an dieser Station, die direkt neben der Solarradpumpe am öffentlichen WC angebracht ist, die Akkus ihrer Smartphones wieder aufladen.
Attraktiv
Bürgermeister Frank Hasenberg bedankte sich bei allen Beteiligten: „Herzlichen Dank für ihr Engagement bei diesem Gemeinschaftsprojekt. Das macht den Seeplatz hier für die vielen Spaziergänger und natürlich auch für die Nutzer des Ruhrtal-Radwegs noch attraktiver.“
Finanzierung
Die Idee zu dieser Handyaufladestation kam von Klaus-Dieter Röllke von der Lokalen Agenda. Auf der Suche nach Sponsoren traf er auf Markus Schröder von der Firma Burg, welche die Schließsysteme spendete. Die Firma Geng spendete die Materialien. Finanziert wurde die Station aus Fördergeldern des Kundenbeirats Grünstrom des heimischen Energieversorgers AVU. Lokale-Agenda-Mitglied Uwe Slotkowski ist Mitglied in diesem Kundenbeirat und stieß mit der Idee, diese neue Ladestation seitens der AVU zu spenden, auf spontane Unterstützung.
Schilder
Die Stadt Wetter bezahlte die Hinweisschilder, die Radfahrer und Spaziergänger auf die Ladestation hinweisen. Demnächst werden noch zusätzliche Schilder am Geländer unterhalb der Klippen am Harkortsee und im Schöntal am Obergraben auf diese kostenfreie Möglichkeit, seinen Handy­akku aufzuladen, hinweisen.
Benutzung
Das Ganze funktioniert denkbar einfach. Mit einem Euro als Pfand können Nutzer die Ladestation aufsperren, das Handy mit Ladekabel an das dortige USB-Kabel anschließen, es in die Station legen und diese wieder zuschließen. „Das ist ein ganz normales Münzpfandschloss, wie man es auch aus dem Freibad kennt“, so Markus Schröder. Für die Ladezeit des Akkus bietet sich eine kleine Pause auf den Bänken am Seeplatz oder in der Gastronomie an.
Ist die Ladezeit beendet, kann der Nutzer die Station wieder aufschließen, seinen Pfand-Euro und sein aufgeladenes Smartphone mitnehmen und sich wieder auf die Reise machen.
Im Zuge des Aufbaus der neuen Handyladestation wurde übrigens auch die Batterie ausgetauscht, in welche die durch das Solarmodul gewonnene Energie eingespeist wird. Auch diese Kosten übernahm die AVU.
Rolf Weber von der Lokalen Agenda ist überzeugt davon, dass die neue Ladestation genauso eifrig genutzt wird, wie die bereits seit sieben Jahren aktive Solarradpumpe. Zudem weist er noch auf eine kleine Neuerung hin: „Hier, unterhalb der Handyladestation, haben wir zusätzlich noch eine Steckdose für E-Bike-Radler angebracht.“