Neuer Krimi aus Hagen

Hagen. (anna) Sie sprüht vor Lebensfreude und Energie, liebt Gespräche mit interessanten Menschen, fühlt sich in ihrer Wahlheimat Hagen pudelwohl und ist glücklich, wenn sie schreiben darf: Dr. Birgit Ebbert, mittlerweile renommierte Autorin von Krimis, Romanen und Literatur für Kinder und Jugendliche, hat jetzt ein neues Werk auf den Markt gebracht. Im Krimi „Falsches Zeugnis“ taucht sie ab in die geheimnisumwitterten Geschehnisse rund um die Tagebücher von Anna Frank.

Die 52-Jährige ist seit jeher fasziniert von Büchern. Mit bereits acht Jahren schrieb sie kleine Geschichten. Ihre Detektivin hieß damals Bim K. Portobello. „Schon früh wusste ich, dass ich einmal Schriftstellerin werden wollte“, berichtet Birgit Ebbert.

Birgit Ebbert wurde 1962 im münsterländischen Borken geboren. Eine Kreisstadt, in der jeder jeden kennt. Nach ihrem Abitur studierte sie Erziehungswissenschaften, Psychologie und Soziologie und schloss das Studium 1987 als Diplom-Pädagogin ab. 1993 promovierte Ebbert an der Universität Bonn über Erich Kästner. Nach Abschluss ihres Studiums war Ebbert zehn Jahre in Stuttgart bei der Aktion Jugendschutz tätig, zunächst als Referentin für Medien und später als Geschäftsführerin.

Wahl fiel auf Hagen

Zusammen mit einem Geschäftspartner gründete sie 2006 mehrere Nachhilfeinstitute. Dabei fiel ihre Wohnortwahl auf Hagen, weil sie den kulturellen Hintergrund der Volmestadt zu schätzen wusste. Ehe sich Ebbert 2006 als freie Autorin und mit ihren Lerncentern selbstständig machte, war sie in führender Position in der Zentrale einer Nachhilfeschule tätig und wirkte am Aufbau von Lerntherapie-Instituten mit.

Heute lebt und schreibt Birgit Ebbert in der Volmestadt – und zwar nicht nur für, sondern auch mit Kindern, um ihnen den Spaß am Schreiben unabhängig von Schulnoten zu vermitteln. „Meine Schüler stammen aus den unterschiedlichsten Familien, teilweise mit recht ungewöhnlichsten Hintergründen und bieten viel Stoff für die Phantasie.“

Vorliebe für Krimis

Die Krimis von Birgit Ebbert spielen an realen Orten, die die Autorin wirklich kennt und die ihr krimitauglich erscheinen. Hagen ist einer von ihnen. Die Volmestadt mit ihren unzähligen Ecken, Winkeln und Hinterhöfen eigne sich hervorragend als Tatort. Es gebe unzählige „Verstecke“ für Leichen. Man müsse nur genau hinschauen. Auch die Figuren laufen ihr wie spontan zu. Sie sind auf einmal da und lösen einen Fall.

„Nichts fällt mir leichter als das Schreiben“, erklärt Ebbert, „da war es schon schwieriger, an die entsprechenden Verlage zu gelangen und sich dort einen Namen zu machen.“ Doch die harte Arbeit hat sich gelohnt und die Verlagskontakte sind eingestielt. Im Herbst wird wieder einer neuer Krimi auf den Markt kommen, der ebenfalls an der Volme spielt. Mehr will Birgit Ebbert aber noch nicht verraten.

Stadtgespräche

Spaß macht ihr auch das Projekt „Stadtgespräche aus Hagen“, an dem sie im Moment intensiv arbeitet. 40 Menschen darf die Wahlhagenerin Birgit Ebbert in einem Buch vorstellen, das im Frühjahr 2016 im Gmeiner-Verlag erscheinen soll. Keine leichte Aufgabe, gibt es in Hagen doch viele Menschen, die sich engagieren, etwas bewegen und das Bild der Stadt nach innen und außen prägen. Deshalb bittet die Autorin die Hagener um Unterstützung. Bis zum 31. Dezember kann jeder seine besondere Hagenerin, seinen besonderen Hagener oder auch besondere Orte in Hagen vorschlagen.

Als Dankeschön für die Unterstützung verlost Birgit Ebbert unter allen Teilnehmern neben Eintrittskarten für ihre nächste Buchpremiere eine Wohnzimmerlesung aus einem ihrer Bücher und eine persönliche Geschichte aus ihrer Feder nach den Vorgaben des Gewinners.

Vorschläge können sowohl über E-Mail an autorin@birgit-ebbert.de als auch per Brief an Dr. Birgit Ebbert, Elberfelder Straße 32, 58095 Hagen, eingereicht werden. Außer den Namen der Vorgeschlagenen und der Begründung, warum sie einen Platz in dem Buch verdienen, sollten die Einsendungen Adresse und eine Kontaktmöglichkeit über Telefon oder E-Mail für mögliche Rückfragen enthalten.