Neues Hagener Projekt will Inklusion fördern

Hagen. Die Bundesagentur für Arbeit startet in Kooperation
mit dem Jobcenter Hagen, dem Jobcenter EN und der Fortbildungsakademie der
Wirtschaft das Projekt „InkHagEN“ mit dem Ziel, eine inklusive Arbeitswelt in
der Region weiter voranzutreiben. Die Beratung von Menschen mit Behinderungen an
den Standorten Hagen und Witten, die Vermittlung in passgenaue Betriebe und der
Aufbau eines nachhaltigen Arbeitgebernetzwerkes stehen dabei im Vordergrund.
Potenziale von Arbeitnehmern mit Behinderungen und Bedürfnisse von Arbeitgebern
effektiv zu kombinieren, ist hierbei das Ziel.
Trotz der Kompetenzen und der hohen Motivation von schwerbehinderten
Bewerberinnen und Bewerbern müssen sie wesentlich mehr Hürden überwinden, um
sich auf dem Arbeitsmarkt behaupten zu können.
Mit dem Projekt „InkHagEN“ werden nicht nur schwerbehinderte Bewerber beraten
und unterstützt, auch Arbeitgeber werden für Fragen der Inklusion
sensibilisiert.
Nachhaltige Beratung, Dialoge, der Austausch mit Fachleuten und die Nutzung
erfolgreicher Beispiele beruflicher Inklusion sollen Arbeitgeber dabei
unterstützen, beim Thema Inklusion sicher aufgestellt zu sein.
Im Rahmen des dreijährigen Projektes werden Arbeitssuchende mit Behinderungen
jeweils bis zu zwölf Monate lang in drei Phasen beraten und begleitet. Sie
nehmen an Trainings teil und können ihre Fähigkeiten und Potenziale in der
Praktikumsphase in Betrieben entfalten. Mit dem Ziel, die Bewerber erfolgreich
im Betrieb zu platzieren, findet in der letzten Phase eine Begleitung am neuen
Arbeitsplatz statt.
Flankierend zu der Beratung der Bewerber werden Veranstaltungen für
Arbeitgeber durchgeführt. Die Angebotspalette ist groß: Durch runde Tische und
Informations- und Fachveranstaltungen bis hin zum Austausch mit Experten werden
Betriebe in der Region in enger Zusammenarbeit mit den Arbeitgeberservices der
Agentur für Arbeit Hagen, des Jobcenters Hagen und des Jobcenters EN rund um das
Thema berufliche Inklusion beraten und unterstützt.