Offene Gartenpforte 2012

„Naturnah“ ist nicht nur im Trend, es ist auch ökologisch sinnvoll und trägt zur Erhaltung von heimischer Flora und Fauna bei. (Foto: Veranstalter)

Hagen. Auch in diesem Jahr lädt die „Offene Gartenpforte“ wieder dazu ein, Einblicke in fremde, sonst verschlossene Gärten zu nehmen. Gartenfreunde erhalten so eine schöne Gelegenheit, Ideen zu bekommen, Erfahrungen auszutauschen oder einfach nur die gestaltete Natur zu betrachten und zu genießen. Geöffnet sind die teilnehmenden Gärten an den drei Samstagen, 2. Juni, 21. Juli, und 1. September 2012, jeweils von 11 bis 18 Uhr.

Begrünte Dächer liefern zusätzlichen Raum, damit sich tierisches und pflanzliches Leben entfalten kann - und sieht auch noch gut aus. (Foto: Veranstalter)

„Vielfältige Naturoase am Steilhang“ ist die Garten-Szenerie bei Teilnehmer Garten Albrecht am Hangweg 8 in Dahl betitelt – ein mit heimischen Wildpflanzen und Baustoffen aus der Region in Terrassen gestalteter Hanggarten. Integriert sind Teichbiotope, eine Dachbegrünung und Trockenmauern. Als Bauchlauf sichtbar gemacht kann Regenwasser vom Dach rinnen.

Für die Natur bieten trockene magere und feuchte nährstoffreiche Gartenbereiche sowie Wildstauden in Töpfen und Schalen der Tier- und Pflanzenwelt Rückzugs- und Nahrungsangebote. Der nicht heimische Bambus bietet zudem auch im Winter durch seine immergrünen Blätter Lebendigkeit.

Weitere Informationen zu Albrechts Garten gibt es unter www.naturnaher-gartenbau.de.

Ein „kleines Gartenparadies“ bietet auch der Garten Doerk in Breckerfeld. In einem Neubagebiet am Rande der einstigen Hansestadt liegt dieser etwa 200 Quadratmeter kleine, konsequent naturnah angelegte Garten. Einheimische Gehölze, Rosen, Stauden und Kräuter umgeben das Wohnhaus. Ein begrüntes Carportdach bietet zusätzlich Lebensraum für Vögel und Schmetterlinge.

Diese offene Gartenpforte befindet sich in der Märkischen Straße 4 in Breckerfeld.

Darüber hinaus sind an den Aktionstagen etliche weitere Gärten, hauptsächlich im Ennepe-Ruhr-Kreis, für Besucher geöffnet. Hierüber informiert die Homepage www.gartenpforte-en.de.

Anstelle eines Eintritts wird pro Besucher um eine Spende von einem Euro gebeten. Hunde sind nicht erlaubt. Festes Schuhwerk wird empfohlen, Rollstuhlfahrer sollten die Eignung der Gärten vorab klären. Das diesjährige Spendengeld wird die Biologische Station im Ennepe-Ruhr-Kreis e.V. für den Bereich Umweltbildung erhalten.