Offener Gesprächskreis für Alleinerziehende in Hagen

Martina Pacyna und Thomas Pieper sind die Ansprechpartner für den neuen Alleinerziehenden-Treff im Hagener Arbeitslosenzentrum. (Foto: Diakonie Mark-Ruhr)

Martina Pacyna und Thomas Pieper sind die Ansprechpartner für den neuen Alleinerziehenden-Treff im Hagener Arbeitslosenzentrum. (Foto: Diakonie Mark-Ruhr)

Hagen. Etwa 5.000 alleinerziehende Elternteile gibt es in Hagen, 82 Prozent davon sind alleinerziehende Mütter und 18 Prozent alleinerziehende Väter. Diesen Personenkreis spricht das Hagener Arbeitslosenzentrum (Halz) der Diakonie Mark-Ruhr jetzt direkt an.

„Nach der Trennung geraten viele Alleinerziehende immer mehr in soziale Isolation, da sie neben dem Broterwerb und dem Haushalt natürlich auch noch Zeit für die Kinder benötigen. Außerdem verkleinert sich durch die Trennung automatisch der Freundeskreis“, berichtet Initiator Thomas Pieper vom Halz. „Viele Alleinerziehende haben nur Teilzeitjobs, sind deshalb oft sogenannte ‚Aufstocker‘ oder leben komplett von Hartz IV. Durch mangelnde Zeit und durch einen Mangel an finanziellen Mitteln geraten diese Eltern leicht an den Rand der Gesellschaft“, sagt Pieper.
Alle willkommen
Der erste Alleinerziehenden-­Treff soll am Dienstag, 16. Mai, von 15 bis 17 Uhr, im Halz, Rathausstraße 31, stattfinden. „Alle sind willkommen, wir möchten uns in lockerer Atmosphäre treffen und die Möglichkeit zum Austausch und Kennenlernen geben.“
Neben diesen regelmäßigen Treffen von Alleinerziehenden zum Erfahrungsaustausch, sollen sich auch Angebote für die Freizeitgestaltung mit und ohne Kinder entwickeln.
Rückfragen beantworten Projektkoordinator Thomas Pieper unter Tel. 02331 / 204-1922 (dienstags und donnerstags von 13 bis 16 Uhr) sowie per Mail an thomas.pieper@diakonie-mark-ruhr.de und Martina Pacyna (02331 / 306-3051) gerne.
In diesem Zusammenhang weist das Halz auch auf das Angebot „Café im Halz“ hin. Hierbei wird immer mittwochs von 14 bis 16 Uhr ein offener Treff angeboten, bei dem es Kaffee sowie Kuchen oder Sandwiches für „kleines Geld“ gibt. Die Angebote des Hagener Arbeitslosenzentrums werden vom Land NRW sowie vom Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.