Ohne Dunbar nach Vechta Freyer will ersten Sieg

Hagen. Im Duell zweier bislang noch siegloser Mannschaften
in der Basketball-Bundesliga tritt Phoenix Hagen am Samstag, 8. Oktober, bei
Aufsteiger Rasta Vechta an. Sprungball im Rasta Dome ist um 20.30 Uhr. Telekom
Basketball überträgt die Partie ab 20.15 Uhr live.
Für Vechta ist es nach der Saison 2013/2014 der zweite Anlauf in der Beletage
des deutschen Basketballs. In der niedersächsischen Kreisstadt hat man sich mit
namhaften Akteuren verstärkt, um diesmal nichts mit dem Abstiegskampf zu tun zu
haben. Zu Routinier Derrick Allen (ehemals Berlin,
Frankfurt) und Christian Standhardinger (Mitteldeutscher BC) aus dem
Vorjahreskader gesellten sich weitere bekannte Gesichter.
Aus Oldenburg kam Scott Machado (7,7 Punkte, 7,0 Assists), der gemeinsam mit
dem Ex-Hagener Niklas Geske das Spiel organisiert. Mit Frank Gaines wechselte
ein brandgefährlicher Scorer mit mehrjähriger Europaerfahrung aus Polen nach
Vechta, der bislang 17,7 Punkte im Schnitt erzielt hat. Ein echter Kunstschütze
ist der frühere Bremerhavener Moses Ehambe (10,7 Punkte), der auf dem Flügel von
Travis Warech (ehemals Ludwigsburg) unterstützt wird.
Gut verstärkt
Neben Allen und Standhardinger gehört mit Rakeem Buckles ein weiter Forward,
der über zwei Meter misst, zum Kader. Die Centerposition besetzt mit Devin
Searcy ein 2,08 Meter-Mann.
Dennoch ist Trainer Andreas Wagner und seinem Team der Start ebenso
misslungen wie den Feuervögeln: Vechta verlor gegen Braunschweig (59:72),
Bayreuth (65:74) und in Oldenburg (76:79).
„Vechta verfügt über eine sehr erfahrene Mannschaft, da sind sie uns voraus.
Besonders auffällig ist das Duo Gaines/Ehambe. Das sind zwei wirklich
außergewöhnliche Schützen“, sagt Hagens Trainer Ingo Freyer, der von seinen
Akteuren insbesondere einen konzentrierten Start ins Spiel erwartet: „Die ersten
Aktionen sind schon wichtig, die können eine Partie in eine Richtung lenken. Wir
müssen gleich so aggressiv sein, wie wir es zu Beginn der zweiten Hälfte gegen
Jena waren.“
Dunbar fehlt weiterhin
Nach dem Abgang von Yannick Anzuluni unter der Woche wird wohl auch Jeremy
Dunbar in Vechta fehlen. „Er hat weiterhin Probleme mit der Rückenmuskulatur und
konnte nicht trainieren.
Weitere Untersuchungen sollen nun eine schwerere Verletzung ausschließen“,
erklärt Ingo Freyer. Der Kader ist damit dünn. Dennoch wollen die Feuervögel
deutliche Fortschritte in Vechta machen: „Wir haben im ersten Viertel gegen Jena
gut gespielt. Allerdings haben wir – anders als in Bremerhaven – so viele
leichte Punkte liegen lassen, dass wir im zweiten Viertel aus dem Tritt gekommen
sind. Nicht zuletzt müssen wir auch unsere Ballverluste abstellen.“