Osthaus-Preis für Heike Kati Barath

Das Osthaus-Museum zeigt Werke von Heike Kati

Das Osthaus-Museum zeigt Werke von Heike Kati
Barath. Am heutigen Samstag wird der Berliner Künstlerin
außerdem der Karl-Ernst-Osthaus-Preis der Stadt Hagen
verliehen. (Foto: Schwiddessen)

Hagen. Eine Ausstellung mit Werken von Heike Kati Barath ist vom 1. Oktober bis zum 19. November im Osthaus-Museum, Museumsplatz 1, zu sehen. Die Berliner Künstlerin wird 2017 außerdem mit dem Karl-Ernst-Osthaus-Preis der Stadt Hagen ausgezeichnet.
Der traditionsreiche Kunstpreis wurde 2014 vom Direktor des Osthaus-Museums, Tayfun Belgin, wiederbelebt und wird seit 2015 in zweijährlichem Turnus für figurative Kunst verliehen. Die Preisverleihung erfolgt bei der Ausstellungseröffnung am heutigen Samstag. Erster Preisträger war der Berliner Maler Volker Stelzmann.
Heike Kati Barath wurde 1966 in Vaihingen/Enz geboren. Sie hat an der Koninklijke Academie voor Schoone Kunsten in Gent und der Kunstakademie Münster studiert. Seit 2013 hat sie eine Professur für Figurative Malerei an der Hochschule für Künste Bremen inne.
Bekannt wurde Heike Kati Barath mit ihren monumentalen realistischen Malereien von Heranwachsenden. Gerne zitiert Barath auch auf subtile, malerisch höchst nuancierte Weise Werke aus der Kunstgeschichte und Szenen der Filmgeschichte.
Neben ihren Malereien, teils mit aufgesetzten Konturen mit Acrylfugendichter, hat sie Wandmalereien, Installationen,
Objekte und Zeichnungen geschaffen, mit denen sie dem traditionellen Thema der menschlichen Figur eine bemerkenswerte Aktualität verleiht. Ihre Arbeiten waren unter anderem in Einzelausstellungen im Mannheimer Kunstverein, Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern, Kunstverein Münsterland und in der Städtischen Galerie Delmenhorst zu sehen.