Parkinson: Chancen und Grenzen der Medikamente

Experten der Deutschen Parkinson-Vereinigung beraten Wochenkurier-Leser

Hagen. Gehen, sprechen, schreiben, greifen, essen oder lachen – all das erfordert die Fähigkeit, sich gezielt und kontrolliert bewegen zu können. Für Menschen, die an Parkinson leiden, sind selbst einfache Bewegungsabläufe keine Selbstverständlichkeit. Der Grund: Ein Mangel an Dopamin, einem Botenstoff, der im Gehirn maßgeblich an der Steuerung von Körperbewegungen beteiligt ist. Die Folgen sind eine Verlangsamung und Verarmung der Bewegungen bis zur Bewegungsunfähigkeit, begleitet von unkontrollierbarem Zittern, Muskelsteifheit und einer Störung des Gleichgewichtreflexes.

Die wichtigste Säule der Behandlung des Parkinson-Syndroms ist die medikamentöse Therapie zum Ausgleich des Dopaminmangels. Welche Therapiemöglichkeiten nach den aktuellen Behandlungsleitlinien zur Verfügung stehen, was Patienten von den Medikamenten erwarten können und wo ihre Grenzen legen – dazu informieren Neurologen anlässlich des Welt-Parkinson-Tags 2019 am Lesertelefon.

Wann und wie häufig sollte ich meine Medikation überprüfen und anpassen lassen? Bin ich irgendwann „austherapiert“? Welche Alternativen zu meinen derzeit verordneten Medikamenten gibt es? Wann kommen operative Verfahren in Betracht? Mit welchen Nebenwirkungen können die Medikamente verbunden sein? Wie lassen sich Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten ausschließen? Wie lange dauert die medikamentöse Einstellung nach der Erstdiagnose?

Alle Fragen rund um die Behandlung von Parkinson können mit folgenden Parkinson-Experten besprochen werden:

  • Prof. Dr. med. Candan Depboylu; Chefarzt der Neurologischen Klinik Sorpesee, Sundern
  • Prof. Dr. med. Michael Barbe; Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Neurologie, Universitätsklinikum Köln
  • Prof. Dr. med. Rüdiger Hilker-Roggendorf; Chefarzt der Klinik für Neurologie und Klinische Neurophysiologie im Klinikum Vest
  • Prof. Dr. med. Dirk Woitalla; Chefarzt der Klinik für Neurologie, St. Josef-Krankenhaus Kupferdreh, Essen
  • Prof. Dr. med. Wolfgang Greulich; Leiter des ärztlichen Beirates der Deutschen Parkinson -Vereinigung, Hagen
  • Dr. med Pantea Pape; Leitende Ärztin des Neurologischen Therapiecentrums in Köln
  • Friedrich-Wilhelm Mehrhoff; Geschäftsführer der Deutschen Parkinson-Vereinigung, Neuss

Rufen Sie an – am Donnerstag, 11. April von 10 bis 14 Uhr. Der Anruf unter 0800/ 5332211 ist aus allen deutschen Netzen gebührenfrei.

Noch ein wichtiger Hinweis zum Schluss: Die Auskünfte der Experten am Lesertelefon ersetzen natürlich nicht den Besuch beim Arzt. Insbesondere stellen die Experten keine telefonischen Diagnosen und geben keine konkreten Behandlungsempfehlungen.