Partie gegen Köln umrahmt die ProA-Saison für Phoenix

Der Auftritt der Hagener Fans in Köln war legendär: In extra gedruckten „Hagen Basketballstadt“-Shirts haben sich hunderte Phoenix-Fans auf in die Lanxess-Arena gemacht. Für das Rückspiel haben die Kölner die Mission „Alle Mann nach Hagen“ ausgerufen. (Foto: Jörg Laube)

Hagen. (cs) Saison-Endspurt für Phoenix Hagen: Am Samstag, 31. März, sind die Rheinstars Köln um 19.30 Uhr am Ischeland zu Gast, um das letzte Spiel der ProA-Hauptrunde zu bestreiten. Die Kölner haben sich bereits Platz sechs gesichert und könnten mit einem Sieg gegen Hagen sogar noch den Weg für das Heimrecht in den Playoffs ebnen. Im ersten Saisonspiel der beiden Teams setzten sich im September 2017 die Feuervögel 83:69 durch.

Die Ausgangslage

Für die Feuervögel sollte der siebte Tabellenplatz als Ausgangslage für die Playoffs grundsätzlich feststehen. Nur wenn Phoenix Hagen gegen die Rheinstars Köln und daraufhin den Dreier-Vergleich mit Hanau und Kirchheim verliert, würde das Team von Headcoach Kevin Magdowski noch auf Tabellenplatz acht abrutschen und von dort aus gegen den Tabellenersten starten. Dabei würde es sich dann aller Voraussicht nach um Rasta Vechta handeln.

Wenn Spitzenreiter Vechta am Wochenende nicht gegen die Uni Baskets Paderborn verlieren sollte und Phoenix den siebten Platz hält, stünden für die Feuervögel die Crailsheim Merlins als Playoff-Gegner fest.

„In den Playoffs wollen wir in erster Linie einen guten Job machen und Spaß haben. Der Druck zu gewinnen liegt da definitiv beim Gegner“, so Phoenix-Geschäftsführer Patrick Seidel, der aber auch daran erinnert, dass Jonas Grof in der vergangenen ProA-Saison mit den Rockets Gotha den Aufstieg als Tabellensiebter geschafft hat.

Jonas Grof stand im vergangenen Jahr im Trikot der Rockets Gotha als Siebtplatzierter in den ProA-Playoffs und schaffte den Aufstieg. Bevor es für Phoenix in die Playoffs geht, will das Team gegen die Rheinstars Köln noch einmal alles geben. (Foto: Jörg Laube)

Playoff-Heimspiel am 11. April

Ganz gleich ob Vechta oder Crailsheim Playoff-Gegner wird, Phoenix-Fans sollten sich schon einmal den 11. April vormerken. Da findet das zweite Vorrunden-Spiel in der Arena am Ischeland statt. Tickets für das Spiel sind ab sofort in der Geschäftsstelle von Phoenix Hagen (Funckestraße 38/40) verfügbar.

Der Gegner im Profil

Doch bevor man sich in Hagen völlig den Playoffs widmen wird, gilt es, sich nach der bitteren Niederlage gegen die Baunach Young Bikes des letzten Spieltages, vor allem bei den Fans, zu rehabilitieren.

Mit den Rheinstars Köln steht als letzter Hauptrunden-Gegner ein Team auf der Agenda, das sich sicherlich für das verlorene Hinspiel gegen Hagen am ersten Spieltag der Saison 2017/2018 revanchieren möchte.

Die Hagener bereiten sich auf eine volle „Ische“ vor. (Foto: Jörg Laube)

Angeführt von Kapitän Maximilian DiLeo, der sein Team in 28 Spielen durchschnittlich mit 5,6 Punkten und 2,8 Rebounds unterstützt hat, haben die Kölner auch einen alten Hagener Bekannten im Gepäck. US-Center Keith Ramsey war von 2013 bis 2015 im blau-gelben Dress für die Feuervögel auf Körbejagd und machte zuletzt Station bei Hapoel Nikosia in Zypern, bevor er letzten Sommer an den Rhein wechselte. Für Köln machte Ramsey in 29 und somit allen Partien der Saison im Schnitt 9,7 Punkte, sorgte für 3,1 Assists und holte 6,2 Rebounds.

Ebenfalls kein Spiel der Saison verpasste Kölns Topscorer, der Power Forward Kavin Gilder-Tilbury (13,6 Punkte, 4,6 Rebounds 2,3 Assists).

Tickets

Wer das letzte Hauptrundenspiel von Phoenix Hagen live miterleben möchte, hat die Möglichkeit, Tickets online unter reservix.de vorzubestellen oder sich an den bekannten Vorverkaufsstellen (unter anderem beim Wochenkurier, Körnerstraße 45) Karten zu sichern. Die Abendkasse öffnet am Samstag um 17.30 Uhr.

Der Auftritt der Hagener Fans in Köln war legendär: In extra gedruckten „Hagen Basketballstadt“-Shirts haben sich hunderte Phoenix-Fans auf in die Lanxess-Arena gemacht. Für das Rückspiel haben die Kölner die Mission „Alle Mann nach Hagen“ ausgerufen. (Foto: Laube)