Pfiffikus mit „Rain Man“ auf der Hohenlimburger Werkhof-Bühne

[ Nachtrag, 15. Februar ] Die aktuell grassierende Grippewelle hat auch mehrere Akteure des Theaters Pfiffikuss erfasst.

Daher muss die für Samstag, 17. Februar, im Saal des Hohenlimburger Kulturzentrums Werkhof geplante Premiere des Stückes Rain Man auf Freitag, 23. Februar, 20 Uhr, verschoben werden.

Bereits erworbene Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit – sie können für den neuen Premierentermin, aber auch für die weiteren Aufführungstermine genutzt werden. Eine zusätzliche Aufführung gibt es am Sonntag, 11. März, um 18 Uhr.

Hohenlimburg. Schlag auf Schlag geht es beim Theater Pfiffikuss, das gerade erst mit dem Kinderstück „Eine Woche voller Samstage“ im Hohenlimburger Werkhof begeisterte. Diesmal geht es sensibler, emotionaler und doch auch komisch zu: Mit „Rain Man“ hat sich das heimische Amateurensemble ein Melodram ausgesucht, das vor 30 Jahren in der Filmversion mit Dustin Hoffman und Tom Cruise Millionen von Kinogängern berührte.

Das Stück erzählt die Geschichte des Autohändlers Charlie Babbit, der zur Beerdigung seines Vaters reist, den er seit zehn Jahren nicht mehr gesehen hatte. Seine Hoffnung auf eine üppige Erbschaft wird allerdings enttäuscht, denn der Verstorbene hat sein Vermögen von mehreren Millionen Dollar einem anonymen Erben in einer Klinik hinterlassen. Er versucht der Sache auf den Grund zu gehen und begegnet so seinem autistischem Bruder Raymond, von dessen Existenz Charlie bislang überhaupt nichts wusste.

Die Rolle des Raymond spielt mit Ralf Schlüter ein ausgewiesener Fan Dustin Hoffmans, der die darstellerischen Leistungen des Oscar-Preisträgers seit langem bewundert. „Als Raymond kommt es sehr auf die Körpersprache an. Es ist eine Gratwanderung, hier glaubwürdig zu bleiben und die Figur nicht zu überzeichnen“, weiß der 50-jährige Berufsschullehrer, der Dustin Hoffman zwar intensiv studiert hat, diesen aber nicht kopieren möchte: „Das ginge angesichts der Meisterschaft dieses großen Vorbilds ja auch gar nicht.“

Sein Pendant Roman Wissenbach schlüpft in die Rolle des Charlie und hat den größten Textpart zu meistern – nicht einfach angesichts der oft stereotypen Antworten von Raymond. „So anspruchsvoll hatte ich mir die Rolle nicht vorgestellt; umso schöner ist es, diese Herausforderung anzunehmen“, bekennt Roman Wissenbach, der Ralf Schlüter einst in der Theater-AG des Berufskollegs Iserlohn kennenlernte.

In den weiteren Rollen zu sehen sind Ralf Schlüters Tochter Sophie, Alexandra und Markus Beer sowie Heiko Wetzel. Premiere hat „Rain Man“ am Samstag, 17. Februar, 20 Uhr, im Saal des Kulturzentrums Werkhof, Herrenstraße 17. Weitere Vorstellungen finden am Freitag, 23., 20 Uhr, am Sonntag, 25. Februar, 18 Uhr, und am Samstag, 10. März, 20 Uhr, statt. Die Karten kosten 14 Euro für Erwachsene und 10 Euro für Schüler und Studenten.