Beim letzten Heimspiel hatte das Team Ehingen Urspring unter den Körben selten eine Chance gegen Javon Baumann (Foto) und Alex Herrera. (Foto: Jörg Laube)

Hagen. (cs) Während für die meisten Deutschen der 31. Oktober durch das 500-jährige Jubiläum des Reformationstages zum entspannten Feiertag wird, müssen die Basketballer von Phoenix Hagen sich an diesem Tag einer schweren Aufgabe widmen: Zu Gast ist kein geringerer als BBL-Absteiger Rasta Vechta. Sprungball ist um 17 Uhr in der Arena am Ischeland.

Der Gegner im Profil

Das Team aus Vechta ist standesgemäß sehr souverän in die aktuelle Saison der zweiten Basketball-Bundesliga ProA gestartet und blieb an fünf Spieltagen ungeschlagen.

Zwar gelang den Römerstrom Gladiators Trier am ersten Spieltag mit einer 83:80-Auswärtsniederlage zwar fast die Sensation im Rasta-Dome und auch die Baunach Young Pikes schickten die „Rastafaris“ lediglich mit einem knappen 65:67-Auswärtssieg wieder in den Norden. Die Partien gegen Heidelberg, Ehingen Urspring und Karlsruhe wurden jedoch deutlich gewonnen.

Die Reise nach Hagen ist für die zweitnördlichste Mannschaft in der ProA (noch nörderlicher agieren nur die Hamburg Towers) quasi ein Katzensprung – noch näher haben sie es Richtung Süden nur nach Paderborn.

Unter den Körben könnte vor allem Vechta-Akteur Jannik Freese den Hagenern gefährlich werden. Der 31-jährige Center hat im Durchschnitt 14,6 Punkte und 5,4 Rebounds erzielt. In der Top-Performer-Statistik der Liga befindet sich Freese damit auf Rang zwölf, ihm folgt mit David Gonzalves auf Platz 48 erst der nächste Vechtaer. Ein Zeichen dafür, dass die Niedersachen durch eine geschlossene Teamleistung an der Spitze stehen?

Zwei Spiele in fünf Tagen

Für die Hagener wird es zumindest auf dem Papier die bisher schwierigste Aufgabe seit Saisonbeginn. Erschwerend kommt hinzu, dass für die Feuervögel vier, für Rasta Vechta sogar nur drei Tage zwischen Spieltag fünf und sechs liegen. Der Vergleich der beiden Teams zeigt: Offensiv geben sich Vechta und Hagen wenig, 387 bisherige Punkte der Niedersachsen stehen 400 Punkten der Volmestädter gegenüber.

Bei den Rebounds ist jedoch ein Vorteil für Phoenix Hagen zu erkennen, die in dieser Saison auf 216 Rebounds (69 offensiv, 99 denfensiv) blicken, während Vechta insgesamt nur 168 Rebounds zu verbuchen hat. Und auch den Vergleich der allgemeinen Trefferquote gewinnen die Feuervögel: 76,9 Prozent stehen 65,7 Prozent der „Rastafaris“ gegenüber.

Tickets

Wer an Halloween also erst eine heiße Basketballpartie sehen möchte, bevor schaurig-schön gefeiert wird, der bekommt online unter www.phoenix-hagen-dk.reservix.de/events Tickets für die Begegnung zwischen Phoenix Hagen und Rasta Vechta.

Zusätzlich hat die Phoenix-Geschäftsstelle, Funckestraße 38/40 (Ischeland), am Montag, 30. Oktober, von 10 bis 16 Uhr für den Ticketverkauf geöffnet. Die Tageskasse öffnet am Spieltag um 15 Uhr, Einlass ist ab 15.30 Uhr.