Phoenix Hagen sucht Cheerleader

Starke Choreographien, Riesenstimmung, tolle Kostüme, hartes Training: 3000 Besucher lassen sich bei jedem Heimspiel vom „Phoenix Hagen Dance Team“ anfeuern, um das heimische Basketball-Team zum Sieg zu jubeln! – Lust, hier mitzutanzen? Dann nichts wie hin zum Cheerleader-Casting, das am 9. März stattfindet. (Foto: Phoenix)

Hagen. (tau) Es sei an dieser Stelle ausdrücklich gewarnt: Wer einmal mit dem Cheerleading anfängt, kommt nicht mehr davon los! Genau so soll’s sein? Na, dann gibt es keinen anderen Weg als zum großen Casting, bei dem am Samstag, 9. März 2013, neue Tänzerinnen für die Cheerleader-Teams von „Phoenix Hagen“ gesucht werden!

Choreograhie und Vortanzen

Ob Anfängerin oder Fortgeschrittene, alle Interessentinnen ab 11 Jahren sind eingeladen, sich der Jury stellen. 11- bis 17-Jährige können sich für einen Platz bei den „Junior Dancers“ bewerben, ab 18 Jahre (Jahrgang 1995 und älter) kann man einen Platz beim „Phoenix Hagen Dance Team“ ergattern.

Von 9 bis 13 Uhr werden verschiedene Choreographien in der Käthe-Kollwitz-Schule einstudiert, ab 14 Uhr startet dann das große Vortanzen in der Rotunde der Volme-Galerie. Trainerin und Koordinatorin Tanja Straub ist zuversichtlich, dass auch diesmal – beim bereits 4. Casting seit 2010 – wieder jede Menge Tanztalente entdeckt werden. „Übrigens bekommen hier nicht nur neue Cheerleader ihre Chance, auch die bereits etablierten Phoenix-Dancer müssen sich beim Casting jedes Jahr aufs Neue beweisen.“

Straffes Trainingsprogramm

Zum Einsatz kommt die derzeit 22-köpfige Damen-Truppe bei den Phoenix-Heimspielen. Für jedes Match in der Enervie-Arena wird eine eigene Choreographie einstudiert. „Dafür bleiben also in der Regel immer nur zwei Wochen Zeit. Bei zwei Trainingseinheiten pro Woche sind das gerade mal vier Proben“, erklärt die Tanja Straub. Technik, Koordination und Kondition stehen auf ihrem straffen Übungsprogramm. Disziplin, Zeit und Begeisterung fürs Cheerleading ist also Voraussetzung, wenn man seinen festen Platz in der prominenten Sportriege haben möchte. Denn: Die Schrittfolgen und Bewegungsabläufe müssen sitzen!

Persönlichkeit zählt

Wichtig ist aber noch etwas anderes: Die Ausstrahlung der Tänzerinnen. Schließlich ist es ihre Aufgabe – natürlich in tollen Kostümen und mit Glitzerpompons -, das Publikum mitzureißen und anzufeuern, damit die heimischen Basketballer auf einer Welle von Begeisterung den Sieg nach Hause tragen. „Deshalb achten wir beim Casting auch sehr auf das Auftreten und die Persönlichkeit der Bewerberinnen“, betont die Trainerin, die bereits die Tanzgruppen der Recklinghausen Chargers und der Hertener Löwen geleitet hat. Als Vize-Präsidentin des Bundesverbands für Cheerleading und Cheerdance (CCVD) ist sie darüber hinaus für rund 8000 Mitglieder verantwortlich und weiß deshalb genau, worauf es ankommt.

Workshop

Welche Bewerberinnen es geschafft haben – die Zahl der „Auserwählten“ ist nicht festgelegt -, das wird direkt am Ende des Hagener Castings am 9. März 2013 bekannt gegeben. Wer sich vorab mit den Phoenix Dancern vertraut machen und für sich prüfen möchte, ob Cheerleading überhaupt der richtige Sport ist, kann einen Workshop besuchen. Am Freitag, 1. März 2013, von 18 bis 19 Uhr (Injoy, Bergstraße) sowie am Dienstag, 5. März 2013, von 20 bis 21 Uhr (Injoy, Färberstraße) gibt es ein Probetraining zum Zuschauen und Mitmachen, man kann das Tanz-Team persönlich kennen lernen und Fragen stellen.