Phoenix lässt Kampfgeist gegen Tübingen vermissen

Hagen. (AnS) War es schon Resignation? Phoenix Hagen verlor
das neunte Spiel der Saison gegen die Walters Tigers aus Tübingen am Samstag mit
76:98 zuhause deutlich und ließ den hoch gelobten Kampfgeist der vergangenen
Spiele vermissen. David Bell (16/1, 6 Assists) mühte sich mit knapp 32 Minuten
Spielzeit redlich, konnte aber auch die 18 Ballverluste, die Schwächen in der
Defense und eine Dreierquote von nur 30 Prozent seines Teams nicht
verhindern.
Richard Williams (12/2, 7 Ass.), nach Verletzung zurück, und Trent Plaisted
(16/9 Rebounds) setzten weitere Akzente, aber nur drei Spieler, die zweistellig
punkten – das sind zu wenig. Trainer Ingo Freyer sieht Gesprächsbedarf: „Wir
hatten auch Ausfälle. Das können wir uns nicht leisten, wenn wir ein Spiel
gewinnen wollen. Da nehme ich insbesondere meine Amerikaner in die Pflicht.“

Und so machten es die Feuervögel den Tigers am Ende leicht, die Punkte sicher
und mit einem großen Vorsprung mit nach Tübingen zu nehmen.
Die nächsten Spiele werden nicht einfacher, ein hartes Programm wartet auf
die Hagener: Ulm und Bayern sind die nächsten Gegner.