Phoenix mit Neuzugang Godbold gegen Gießen

Hagen. (jh) Ein neuer Feuervogel für das nächste Heimspiel:
Wenn Phoenix Hagen am kommenden Samstag, 15. Oktober 2016, die Gießen 46ers
empfängt, wird Neuzugang David Godbold sein Debüt im gelben Dress feiern.
Sprungball in der Arena am Ischeland ist um 18 Uhr, Tagestickets sind im
Vorverkauf im Online-Shop, in der Phoenix-Geschäftsstelle an der Funckestraße
oder beim Wochenkurier, Körnerstraße 45, zu erwerben.
Seinen ersten Einsatz für ­Phoenix – natürlich im blauen Auswärtstrikot –
hat Godbold bereits hinter sich. Am vergangenen Samstag kam er in Vechta stolze
24 Minuten zum Einsatz – obwohl er erst am Abend zuvor an der Volme angekommen
war.
Beim Spiel gegen Gießen wird der 30-Jährige bereits auf eine Woche voller
intensiver Trainingseinheiten mit seinem neuen Team zurückblicken, die ihm
ermöglichen soll, der Mannschaft noch mehr zu helfen. Denn für das Team um
Kapitän David Bell ist dessen Namensvetter David Godbold die dringend benötigte
Verstärkung. In der BBL kennt er sich bestens aus: Dort spielte er in den
vergangenen zwei Saisons bei der BG Göttingen, mit der er zuvor aufgestiegen
war. Der US-Amerikaner ersetzt Yannick Anzuluni, dessen Vertrag einvernehmlich
aufgelöst wurde. Anzuluni wechselte zurück nach Schweden in die erste Profiliga,
aus der er im Sommer auch nach Hagen gekommen war. Dieses Mal zog es ihn
allerdings zum BC Lulea.
Verletzungsssorgen
Derweil ist Phoenix Hagen von Verletzungssorgen geplagt. Spielmacher Richie
Williams zog sich in Vechta einen Muskelfaserriss am Oberschenkel zu und fällt
etwa sechs Wochen aus. Auch der Einsatz von Jeremy Dunbar (Rückenprobleme) ist
fraglich. Umso mehr kommt es auf Godbold bei seinem Heimdebüt gegen Gießen an.

Hessen zeigten starke Spiele
Die Hessen zeigten nach zwei Siegen gegen Jena und Braunschweig und einer
Niederlage in Tübingen eine starke Leistung gegen Bayern München. Noch 21
Sekunden vor Schluss war die Partie ausgeglichen, bis Maxi Kleber den
Gamewinner-Dreier für die Bayern traf.
Auffallend bei den 46ers ist die hohe Konstanz im Kader. Die Starting Five
bestand bisher verlässlich aus Cameron Wells (11,8 Punkte, 3,5 Rebounds, 3,5
Assists), Skyler Bowlin (9,0 Pkt., 2,5 Reb., 4,5 Ass.), Thomas Scrubb (12,3
Pkt., 5,0 Reb.), Dwayne Evans (11,0 Pkt., 5,5 Reb.) und Maurice Pluskota (1,3
Pkt., 1,8 Reb.). Alle elf eingesetzten Spieler waren in jeder Partie dabei und
kamen im Schnitt auf eine jeweils zweistellige Einsatzzeit. Dabei setzt
Headcoach Denis Wucherer auf ein insgesamt sehr junges Team, in dem Wells mit 28
Jahren schon der Oldie ist.
Zweitältester ist ein Mann mit prominentem Namen: ­Marco Völler, Sohn des
früheren DFB-Teamchefs und jetzigen Sportdirektors von Bayer Leverkusen Rudi
Völler. Der 27-Jährige, im Sommer von den Oettinger Rockets Gotha aus der ProA
gekommen, debütierte in dieser Saison für Gießen in der Basketball-Bundesliga.
In Hagen kennt er sich bereits aus: Mit dem TV Langen verlor er im Februar 2009
in der Hagener Aufstiegssaison mit 69:81 (36:45) bei den Feuervögeln. Damals sah
Vater Rudi von der Tribüne aus zu. Da dessen Leverkusener zeitgleich bei Werder
Bremen gas­tieren, scheidet ein neuer Besuch des Fußball-Weltmeisters in
Hagen wohl aus.
Mit dem Bus nach Bonn
Die übrigen Zuschauer in der Arena am Ischeland können sich neben der
Unterstützung des Teams im Heimspiel auch für die Busfahrt zum NRW-Derby
anmelden. Für das Auswärtsspiel bei den Telekom Baskets Bonn am Sonntag, 23.
Oktober 2016, haben die Tornados Hagen wieder ein paar Reisebusse gechartert.

Die kürzeste Fahrt der Saison ist für den Fanclub „ein absoluter
Pflichttermin“, den möglichst viele Hagener wahrnehmen sollten. Sprungball ist
um 18 Uhr, Abfahrt in Hagen um 15 Uhr. Die Busfahrt kostet zwölf Euro pro
Person.
Anmeldungen sind möglich am Fanstand der Tornados im Foyer der Arena am
Ischeland oder per E-Mail unter tornados.hagen@gmx.de.