Phoenix: „Schluss mit lustig!“

„Schluss mit lustig!“: Als Ersatz für den verletzten Edward Seward kam der 2,06m große und 104 kg schwere Adam Constantine. Der athletische US-Amerikaner soll am heutigen Samstag gegen Frankfurt bereits spielen. (Foto: Jörg Laube)

Hagen. Es ist ein echtes Kellerduell: Phoenix Hagen (Platz 16 in der Beko-BBL) trifft am Samstag, 3. Dezember 2011, um 19 Uhr in der Enervie-Arena auf die Vorletzten Skyliners Frankfurt.

Mit Pascal Roller, Roger Powell , DaShaun Wood und Bahiense de Mello mussten die Hessen gute und wichtige Spieler ersetzen, namhafte Neue sollen die entstandenen Lücken schließen: Tim Ohlbrecht, Johannes Herber, die Amerikaner Jon Leuer, Justin Gray und Jermareo Davidson, sowie Jon Leuer.

Neuer Frankfurter Coach ist der Israeli Muli Katzurin, der aus Berlin kam. So richtig gefunden hat sich das neue Team noch nicht. Zwei Siegen stehen bereits acht Niederlagen gegenüber. Bei den Hagenern wurde Center Adam Constantine für den an der Hand verletzten Edward Seward verpflichtet. Nach der BBL-Bewilligung soll er am Samstag sein Debüt für Phoenix geben. Der 23-Jährige spielte zuletzt für Ormanspor Genc Ankara in der Türkei und Proteas Danoi AEL auf Zypern. Constantine ist 2,06 m groß und 104 kg schwer. Mit seiner Athletik soll er Phoenix Hagen vor allem beim Rebound und in der Verteidigung helfen. „Er hat einen guten Eindruck im Training hinterlassen“, sagt Phoenix-Geschäftsführer Oliver Herkelmann.

Eine andere Personalie entschied sich ebenfalls am Mittwoch, 30. November 2011. Der wochenkurier hatte in seiner Druckausgabe kaum die Frage gestellt, wie lange Jason Crowe wohl noch in Hagen weilen werde, da kam die Phoenix-Nachricht:

„Der Vertrag mit Aufbauspieler Jason Crowe wurde einvernehmlich aufgelöst. Jason hat sich sehr fair verhalten. Er konnte die Leistungen, die er bei den Siegen gegen Bayreuth, Berlin und Trier phasenweise angedeutet hat, leider nicht stabilisieren und möchte der Entwicklung von Phoenix nicht im Wege stehen.“

Ob es einen Nachfolger für den 35-jährigen Amerikaner geben wird, ist noch unklar. „Momentan kann ich dazu noch nichts sagen. Wir sondieren den Markt und sind in Gesprächen. Vor allem prüfen wir die Finanzierbarkeit,“ so Feuervogel-Geschäftsführer Herkelmann. Er hofft auf Unterstützung von außen: „Unsere Mannschaft ist gut, das haben wir gesehen. Ein weiterer Spieler könnte darum den Unterschied ausmachen, damit wir doch noch eine Menge Spaß an der Saison haben werden. Doch dafür brauchen wir zusätzliche Einnahmen und einen guten, günstigen Spieler.“