Phoenix: Ziel erreicht, 231.000 Euro eingesammelt

Hagen. Nach den vielen Tiefschlägen in den letzten
Wochen gibt es für Phoenix Hagen endlich auch positive Nachrichten:
231.000 Euro sammelten die Verantwortlichen bis zur gesetzten Frist ein. Das
sind zwar 19.000 Euro weniger als zunächst geplant, doch die Spielausfälle der
beiden Partien gegen Ludwigsburg und Braunschweig senken auch die Kosten.
„Wir freuen uns über diesen wichtigen Zuspruch“, sagt Patrick Seidel,
Geschäftsführer der Phoenix-Betreibergesellschaft „Basketball Hagen“. „Damit
können wir unseren Weg nun konsequent weiterverfolgen und wahren die Chance, im
kommenden Jahr Profibasketball in Hagen anzubieten.“ Auf der Grundlage der
frischen Sponsorengelder und des mit dem vorläufigen Sachwalter abgestimmten
weiteren Vorgehens hat das zuständige Amtsgericht in Hagen heute auf Antrag des
Klubs hin das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eröffnet.

„Mit dem
Beschluss des Amtsgerichts haben wir eine entscheidende Hürde genommen“, sagt
Restrukturierungsberater Dr. Dirk Andres. Denn für die Umsetzung des Vorhabens
muss die Firma „Basketball Hagen“, die einzig und alleine im nächsten Jahr für
Hagen eine ProA-Lizenz beantragen kann, erhalten werden. Das ist nun weiterhin
möglich.

Wie bereits diese Woche am Montag, 28. November, bei der
Sponsorenversammlung in Hagen angekündigt, beabsichtigt die „Basketball Hagen“
den Geschäftsbetrieb in der Eigenverwaltung weiterzuführen, um für die Saison
2017/18 eine Lizenz für die 2. Basketball-Bundesliga ProA zu beantragen.