Prall gefüllter Hagener Urlaubskorb 2014

Hagen. (ME) Was wären die Sommerferien in Hagen ohne Urlaubskorb? Undenkbar! Schon seit 1980 gibt es ihn. Insbesondere Familien und ältere Bürger haben hier die gute Gelegenheit, etwas zusammen zu unternehmen. Mit 250 Veranstaltungen aus den Bereichen „Unterwegs mit …“, „Hinter den Kulissen“, „Was Sie schon immer wissen wollten …“, „Lecker und gesund“, „Stadtgeschichte“, „Kultur“, „Natur“, „Kreatives“, „EDV“ und „Sprachen“ ist der Urlaubskorb, der vom 3. Juli bis 19. August 2014 angeboten wird, auch diesmal wieder prall gefüllt. Dabei spannt sich der Bogen von Besichtigungen über kreative Workshops bis hin zum Sport.

Viel Unterstützung

Insbesondere durch das Engagement und die Unterstützung von zahlreichen Hagener Institutionen, Vereinen und Privatpersonen gelingt es abermals, abwechslungsreiche und interessante Angebote aus verschiedenen Themenbereichen zu präsentieren,. Der Hagener Urlaubskorb sorgt somit erneut dafür, dass bei den Daheimgebliebenen keine Langeweile aufkommt. Sie können Dinge tun, die sie schon immer mal ausprobieren wollten.

Oft reicht die Zeit im normalen Alltag nicht, Pinsel, Farbe, Leinwand, Knete oder Ton zu kaufen, um zu malen oder zu modellieren. Hagener Künstler und Künstlerinnen bieten in den Sommerferien für den Urlaubskorb Malkurse und Workshops an und Interessierte können ohne großen Aufwand testen, ob ihnen diese künstlerische Betätigung zusagt.

Auch kann man etwas kennenlernen, was man bisher so nicht wahrgenommen hat. Viele wissen nicht, wo spezielle Sportarten und Aktivitäten angeboten werden, etwa den Petanquesport, besser bekannt unter dem Begriff „Boule“. Oder wer weiß schon, wo man Tuchakrobatik, Pilates, Poledance oder Yoga betreiben kann? Auch hier bietet der Urlaubskorb die Möglichkeit, dies einmal unter fachkundiger Leitung zu testen.

VHS federführend

Sommerzeit ist außerdem Wanderzeit. Unter fachkundiger Leitung kann die Hagener Umgebung erwandert oder der ein oder andere Stadtteil besucht werden. Auch Stadtrundfahrten sind im Angebot – zum Beispiel mit dem Hagener Heimatbund zu den Denkmälern, die an den Ersten Weltkrieg erinnern. Oder wer hat schon mal die Gelegenheit, sich in einem richtigen Steinbruch aufzuhalten und wie ein Archäologe mit Hammer, Lupe und Tasche zu suchen?

Man sieht: der Korb ist prall gefüllt. So prall wie schon lange nicht mehr. Denn für 2014 konnte die Zahl der Veranstaltungen sogar auf über 250 erhöht werden. „Dies ist ein Beleg dafür, dass Hagener für Hagener etwas tun und anbieten wollen und dass diese Angebote auch auf Gegenliebe stoßen,“ freut sich Günter Brandau, in dessen Regie das dicke Programm entstanden ist. Wobei an dieser Stelle betont werden muss, dass die Federführung nicht mehr im Kulturamt angesiedelt ist, sondern in der VHS.

Genaue Details zum Programm kann den Broschüren entnommen werden, die vor den Sommerferien in den Bürgerämtern, an der Volkshochschule Hagen sowie an vielen weiteren Stellen im Stadtgebiet kostenfrei ausgelegt worden sind. Zudem gibt es das Programm als PDF-Datei.