Punktabzug: Phoenix akzeptiert Strafe

Hagen. Der Lizenzligaausschuss der Basketball-Bundesliga hat seine Entscheidung im Fall von Phoenix Hagen in Teilen revidiert. Nach „intensiven und konstruktiven Gesprächen“ mit den neuen Verantwortlichen von Phoenix Hagen reduzierte der Lizenzligaausschuss unter Vorsitz von Dr. Thomas Braumann die finanzielle Sanktion von 40.000 Euro auf 10.000 Euro. Bestehen bleibt hingegen der Abzug von sechs positiven Wertungspunkten.

Weg zur wirtschaftlichen Gesundung

Denn bestehen bleibt der Sachverhalt: Phoenix hat gegen den Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und die entsprechende Mitteilungspflichten verstoßen.
„Die neuen Verantwortlichen von Phoenix Hagen um Geschäftsführer Peter Brochhagen und den Aufsichtsratsvorsitzenden Sven Eklöh haben deutlich gemacht, dass sie auch weiterhin konsequent und unbeirrt den Weg zur wirtschaftlichen Gesundung beschreiten werden und dabei auf das Mitwirken aller beteiligten Stakeholder setzen“, sagte Dr. Thomas Braumann. Unter weiter: „Resultierend aus den offenen und konstruktiven Gesprächen sowie unter Würdigung des sehr großen Engagements der neuen Führungsriege, hat der Lizenzligaausschuss seine in erster Instanz getroffene Entscheidung hinsichtlich der Bemessung der Geldstrafe gerade auch im Hinblick auf die aktuelle wirtschaftliche Situation in Hagen modifiziert.“ Eine Reduzierung der abgezogenen sechs positiven Wertungspunkte sei jedoch ausdrücklich nicht in Betracht gekommen.
Phoenix Hagen hat die Entscheidung des Lizenzligaausschusses akzeptiert und wird keine weiteren Rechtsmittel einlegen.