Ran an die Flöte

Die Jüngeren sind im Flötenorchester “Schöne Töne Hagen e.V.“ gut vertreten. Erwachsene, die eine neue musikalische Wirkungsstätte suchen, dürfen sich gerne melden. (Foto: Schöne Töne Hagen e.V.)

Hagen. (san) Auf Einladung des Oberbürgermeisters spielten sie jüngst beim Neujahrsempfang der Ehrenamtstätigen schöne Töne. Und so wie sie musizieren, heißen sie auch: „Schöne Töne Hagen e.V.“. Doch obwohl es bei seinen Auftritten stets Bewunderung erntet, kennen das Flötenorchester nur wenige Musikfreunde in Hagen. Das soll sich ändern: Am kommenden Freitag, 11. Februar, ab 17 Uhr präsentiert sich der Musikverein in allen seinen Facetten der Öffentlichkeit. Zum Tag der offenen Tür laden die Mitglieder in die Räumlichkeiten des Gemeindehauses der Petruskirchengemeinde an der Külpestraße (Kabel) ein.

Konzerte und Unterricht

Schüler- und Flötenorchester werden dann ein Konzert geben, aber die Besucher können auch in den Einzelunterricht der jeweiligen Musiklehrer hineinschnuppern. Neben Quer-, Sopran- und Altflöten wird auch der Percussion-Bereich bei “Schöne Töne“ abgedeckt – Schlagwerk, Orffsche Instrumente oder Xylophon. Unterricht in diesen Sparten bietet der Verein nämlich auch an. Sechs Instrumentalpädagogen, darunter Monika Klostermann, Markus Klein und Dominik Hahn widmen sich sowohl Kindern als auch Erwachsenen jeweils am Freitagnachmittag. Das Repertoire umfasst Klassisches ebenso wie Beschwingtes für Platzkonzerte und Stücke der modernen und Pop-Literatur.

Wer macht mit?

„Erwachsene“, so Vereinsvorsitzender Frank Bott, „ist unser Stichwort. Wir suchen noch nach Leuten, die beispielsweise Flöte spielen können, es zumindest einmal konnten. Vielleicht haben sie ja Lust, das Gelernte wieder aufzufrischen, sich weiterzuentwickeln, oder suchen selbst nach einer Gelegenheit, mal wieder in einem Orchester mitzuspielen.“ Beim Tag der offenen Tür können eigene Instrumente übrigens mitgebracht werden – man darf mitmusizieren!

Erstes reines Flötenorchester

Denn den Gründern vom Familien-Flötenorchester „Schöne Töne Hagen e.V.“ ging es vor anderthalb Jahren ähnlich. Bott selbst, der vor rund 30 Jahren im Spielmannszug Altenhagen mit dem Musizieren begann, hatte erst etliche Jahre später die Querflöte für sich entdeckt und nahm als Erwachsener Unterricht bei Markus Klein. Mit einer handvoll Gleichgesinnter suchte er nach einer Möglichkeit, gemeinsam zu spielen. Außer einigen Flötengruppen in den hiesigen Kirchengemeinden gab es kein richtiges Orchester für Flöte in der Volmestadt. Also hieß es, selbst etwas auf die Beine zu stellen: Am 15. März 2009 fand die Gründungsversammlung statt – der Musikverein war geboren. Mittlerweile ist Bankkaufmann Frank Bott musikalischer Gesamtleiter von mittlerweile über 30 Mitgliedern, generationenübergreifend von 8 bis 71 Jahren.

Gemeinsamer Spaß

Neben den Proben und dem Unterricht wird das Miteinander groß geschrieben. Der Jugendvorstand bietet gemeinsame Ausflüge, da geht’s schon mal zum Kanufahren. Wenn Eltern gerne dem Orchester beitreten möchten, dürfen die Kinder selbstredend mit. Möglichkeiten zum Spielen oder Hausaufgaben erledigen sind gegeben.

Nicht nur Aktionen vor Ort wie bald die Teilnahme am Karnevalszug, stehen bereits fest. Die „Schönen Töne“ sind auch schon fest eingeplant beim großen Deutschlandfest am Tag der Deutschen Einheit in Bonn, an dem zugleich der Geburtstag des Landes NRW gefeiert wird.

Offen für Interessierte

Interessierte, die am Tag der offenen Tür keine Möglichkeit haben, in das Angebot des Musikvereins hineinzuschnuppern, können sich beim ersten Vorsitzenden der Schönen Töne, Frank Bott, unter der Rufnummer 01 70 / 5 43 41 11 melden. „Übrigens heißen wir auch Menschen willkommen, die kein Instrument spielen, aber uns in der Organisation unterstützen möchten“, lädt Bott Leute auf der Suche nach einer ehrenamtlichen Aufgabe ein.

Weitere Infos bietet auch die Homepage www.schönetöne-hagen.de.