Rathaus-Galerie endlich eröffnet!

Hagen. (tau/ME) Endlich! Nach bangen Tagen – klappt der Brandschutz tatsächlich? – konnte die neue Rathaus-Galerie am Donnerstag, 13. November 2014, pünktlich um acht Uhr mit einem feierlichen Akt durch Oberbürgermeister Erik O. Schulz, Gedo-Geschäftsführer Martin Friedrich (Investor) und Centermanager Christoph Höptner eröffnet worden. Die über 60 Geschäfte durften sich am ersten Tag über zahllose Kunden freuen. 120 Millionen Euro wurden investiert.
Das markante Gebäude am zentralen Friedrich-Ebert-Platz bietet bekanntlich einen direkten Anschluss an die Fußgängerzone. Die elegante Sandsteinfassade harmoniert architektonisch gut mit dem gegenüberliegenden historischen Rathaus. Ein besonderer Knüller der Galerie ist die 18 Meter hohe Ellipse mitten im Herzen des Centers, die den Treffpunkt der zwei Hauptpassagen bildet. In Kombination mit dem Kunstwerk „Stella Nova“ der Künstlerin Brigitta Weimer zieht die lichtdurchflutete Ellipse die Besucher geradezu magisch an. An dieser Ellipse wurde auch der große Saturn-Markt angesiedelt, während der schon vor einigen Wochen eröffnete Kaufpark direkt an der Mittelstraße beheimatet ist.

Hinterfahrung

Ortstermin! Die Mitglieder des Stadtentwicklungsausschusses und der BV Mitte ließen sich von Stadtbaurat Thomas Grothe und von WBH-Fachbereichsleiter Mathias Hegerding den Fortgang beim Bau der Bahnhofshinterfahrung erklären. (Foto: Stadt Hagen)
Ortstermin! Die Mitglieder des Stadtentwicklungsausschusses und der BV Mitte ließen sich von Stadtbaurat Thomas Grothe und von WBH-Fachbereichsleiter Mathias Hegerding den Fortgang beim Bau der Bahnhofshinterfahrung erklären. (Foto: Stadt Hagen)

Um das Thema Bauen ging es auch, als sich jetzt die Mitglieder des Stadtentwicklungsausschusses und der Bezirksvertretung Mitte in der Wehringhauser Straße trafen: Sie ließen sich beim Ortstermin von Hagens Baudezernent Thomas Grothe und von Mathias Hegerding, Fachbereichsleiter Bau beim WBH, die einzelnen Bauabschnitte der Bahnhofshinterfahrung erklären. Anschließend ging es gemeinsam über die neue Ennepe-Brücke am „Rosa Haus“ vorbei zur Villa Post, so dass die Bürgervertreter sich ein umfassendes Bild von den bereits erfolgten und noch geplanten Maßnahmen machen konnten. Die beiden Fachleute beantworteten Fragen etwa zur künftigen Verkehrsanbindung der VHS, zu einer möglichen Fernbus-Haltestelle und zu den Konsequenzen, die der verzögerte Abriss des „Rosa Hauses“ für den Baufortschritt hat.

Märkische Bank bleibt allein

Wie der Vorstandsvorsitzende der Märkischen Bank, Hermann Backhaus, mitgeteilt hat, sind die Vorstände und Aufsichtsräte der Märkischen Bank und der Lüdenscheider Volksbank überein gekommen, die im Frühjahr begonnenen Verhandlungen über eine Verschmelzung nicht fortzuführen. „Wir haben zwar in einigen Bereichen durchaus Gemeinsamkeiten für eine fusionierte Volksbank gefunden. In wichtigen geschäftspolitischen Fragen bestehen aber derzeit zu unterschiedliche Standpunkte“, so Backhaus zu den Gründen für die Einstellung weiterer Fusionsgespräche.

1. Arbeitstag

Das Bürgeramt Haspe feierte am Mittwoch Premiere. Es war der erste Arbeitstag in den neuen Räumen im Hasper Torhaus am „Kreisel“. Um 13 Uhr schlossen sich allerdings bereits wieder die Pforten wegen der jährlichen Personalversammlung der Stadtverwaltung.

Hagau lo gohn!

Die Narren starteten pünktlich am Dienstag – dem 11.11. – in die 5. Jahreszeit. Im Rathaus an der Volme trat das neue Hagener Karnevalsprinzenpaar Thorsten I. und Melanie I. ins Rampenlicht, und dann wurde kräftig gefeiert. In Boele hingegen wird eher Trübsal geblasen: Hier muss die Suche nach einem neuen Oberloßrock dringend intensiviert werden.

Ebenfalls um 11.11 Uhr begann am Dienstag der Kartenvorverkauf für den großen Bühnenball im Theater am 13. und 14. Februar 2015. Wer bei „Sissi auf dem wilden Kaiser“ ausgelassen mitmischen möchte, sollte sich noch schnellstens Karten sichern.

Trauer

Schwere Stunden für Familie, Freunde und Kollegen von Prof. Reinhard Leisenheimer: Der allseits beliebte Tenor – bis 2004 am Theater Hagen – und engagierte Gesangslehrer verstarb am Sonntag im Alter von 75 Jahren. Die Musikwelt verliert damit einen renommierten Künstler, der sich bis zuletzt für soziale Zwecke eingesetzt hat.

In Gedenken an die Reichspogromnacht vor 76 Jahren veranstaltete der Jugendring am Montag einen Sternlauf. In der Nacht vom 9. auf den 10. November waren 1938 in Deutschland Anschläge auf jüdische Einrichtungen und Synagogen verübt worden. Mehr als 100 Menschen beteiligten sich am Schweigemarsch.