Rathaus Galerie: Eröffnung – oder doch nicht?

Hagen. (tau) Nach einem unruhigen Halloween-Wochenende, einer proppevollen verkaufsoffenen Sonntags-City und einem langersehnten Sieg der Feuervögel stand zum Wochenbeginn wieder die Frage im Raum: „Kommt sie oder kommt sie nicht – die Eröffnung der Rathaus-Galerie am 13. November 2014?“ Seit Montag jedenfalls werden die Brandschutz-Anlagen von der Feuerwehr überprüft. Wie lange die Checks dauern? Angeblich bis Mittwochabend. Und dann? Nun, wer will sich in diesem Fall gerne als Hellseher betätigen…

Ebenfalls am Montag hat die Polizei mit der Überprüfung der Beleuchtung an Fahrzeugen begonnen. Wer den kostenlosen Licht-Test des Kfz-Gewerbes „bestanden“ und eine Plakette bekommen hat, sollte diese gut sichtbar in die Windschutzscheibe kleben. Dann wird man – vorausgesetzt die Fahrzeugbeleuchtung ist okay – bei den Kontrollen in der Regel durchgewunken.

Eng war’s von Dienstag bis Donnerstag auf der Altenhagener Brücke. Die Strecke war abwechselnd in beiden Richtungen halbseitig gesperrt wegen Sicherheitsprüfungen durch den Wirtschaftsbetrieb (WEH). Für Montag und Dienstag ist das gleiche „Spiel“ angekündigt.

Am Mittwoch beschäftigte sich der Sozialausschuss mit dem Thema Flüchtlinge in Hagen. 460 Menschen aus insgesamt 32 Nationen leben derzeit in der Volmestadt. Für Maßnahmen zur optimalen Betreuung und Konfliktlösung wird ein „lokaler Aktionsplan“ erarbeitet. Beruf und Sprache gehören ebenso wie die Wohnsituation zu den Themenbereichen.

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag sorgte eine lange Ölspur für Aufruhr. Ein LKW-Fahrer war nach einem Unfall auf der A45 mit aufgerissenem Tank vom Volmeabstieg durch die Innenstadt den Remberg hoch bis zur Hünenpforte unterwegs, wo er an einer Tankstelle stoppte. Die Feuerwehr war stundenlang mit der Beseitigung dieser Ölspur beschäftigt; die Polizei musste zeitweilig den Volmeabstieg sperren.

Auf in den nächsten Bahnstreik hieß es für den Güterverkehr bereits ab Mittwoch. Ab Donnerstag stand dann auch ein Großteil der Züge und Regionalbahnen still. Bis Montag, 4 Uhr ist der Ausstand angekündigt. Die Nerven liegen blank – nicht nur bei Gewerkschaftlern und DB, sondern auch bei den wieder mal Millionen von betroffenen Pendlern. Die Deutsche Bahn hat versucht, juristisch gegen den GDL-Streik vorzugehen – durch einen Antrag auf Erlass einer einstweilige Verfügung am Arbeitsgericht Frankfurt/Main. Doch das Frankfurter Gericht hat den Eilantrag abgeschmettert.

Wegen des Bahn-Streiks steigen immer mehr Fahrgäste auf Fernbusse um. Dazu gibt’s auch aus Hagen Neuigkeiten: Der wenig attraktive Haltepunkt am Loxbaum (der wk berichtete) wird möglicherweise aufgelöst. Eventuell entsteht ein neuer Übergangs-Haltepunkt im Gewerbepark Kückelhausen (vor dem ehemaligen Procar-Autohaus). Darüber entscheidet der Rat in seiner nächsten Sitzung.

Die Bezirksvertretung Mitte lehnt die Beteiligung von Schwimmvereinen an einer Energieumlage für Sportflächen ab. Der Rat hatte vor einem Jahr beschlossen, eine solche Gebühr einzuführen. Die Schwimmvereine waren zunächst davon ausgenommen. Jetzt sollen sie ebenfalls wie die anderen Vereine auch bezahlen. Eine endgültige Entscheidung fällt der Rat am 11. Dezember. Dabei geht es nicht mehr um die Energieumlage als solches, denn die ist ja bereits beschlossen, sondern nur um die Beteiligung der Schwimmvereine.

Am Mittwoch befasste sich der Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages mit der neuen Finanzierungsvereinbarung zwischen Bund und Deutscher Bahn AG. Dazu erklärt die Hagener CDU-Bundestagsabgeordnete Cemile Giousouf: „Mit einer Rekordsumme kann die Deutsche Bahn in den nächsten Jahren ihr Schienennetz modernisieren. Bis 2019 stehen hierfür insgesamt 28 Milliarden Euro zur Verfügung. Bund und Bahn AG haben sich auf eine neue Vereinbarung geeinigt, mit der die Qualität des Schienennetzes nachhaltig erhöht werden soll. Nach der Investitionsscheidung für den Hagener Hauptbahnhof und den Hohenlimburger Bahnhof stellt das die nächste gute Nachricht dar. Davon wird das Schienennetz in Hagen und dem südlichen EN-Kreis profitieren.“