Richtfest am Hasper „Torhaus“

Haspe. (ME) Was wäre Haspe ohne die Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft (GWG)…? – Anfang Juni 2013 hat GWG-Geschäftsführer Christoph Rehrmann zusammen mit Oberbürgermeister Jörg Dehm mitten im Stadtteil den Grundstein für das „Torhaus“ gelegt und somit quasi für ein neues „Hasper Rathaus“. Es ersetzt einen alten Bunker.

Inzwischen nimmt der Neubau des „Hasper Rathauses“ deutlich Konturen an. Und deshalb ist schon in Kürze das Richtfest geplant – am kommenden Freitag, 11. April 2014, 11 Uhr, steht diese Feier auf dem Terminplan. Bereits im Spätherbst, das heißt: voraussichtlich am 1. November 2014, will die GWG das Bauwerk der Öffentlichkeit übergeben. Neben der Stadtbücherei-Filiale Haspe und dem Bezirksamt werden hier auch der Regionale Soziale Dienst und die BV-Geschäftsstelle ihren Sitz beziehen. Ein Café übernimmt im linken Bauteil anderthalb Stockwerke. Außerdem gibt es rechts von der „Tordurchfahrt“ noch ein Ladenlokal z.B. für einen Kiosk. Um den Hagenern schon mal zu veranschaulichen, wie das Torhaus ab November aussieht, hat die GWG die Baustelle unlängst mit einer schmucken „Foto-Gardine“ verhängt.

Bessere Verbindung

Vor sieben Jahren nahmen die ersten Ideen zu einem repräsentativen „Torhaus“ Gestalt an. Vorausgegangen war ein Gutachten, welches die GWG „zur Ertüchtigung des Hasper Zentrums“ in Auftrag gegeben hatte. Dieses Gutachten sprach Empfehlungen aus, wie man das aktuell eher sieche Hasper Zentrum beleben könnte. Die beiden nebeneinander liegenden Einkaufsstraßen – Voerder Straße und Vollbrinkstraße – sollten besser mit dem Hüttenplatz verbunden werden, um so den Haspern, sprich Kunden, einen „Rundgang“ zu ermöglichen. Das hieß schlussendlich: Der berühmte Bunker, der an dieser Stelle jahrzehntelang das Ortsbild prägte, musste weg.

Der Bau des „Torhauses“ ist nun – nach der Polizeiwache Haspe – der 2. Baustein, um die Hasper City zu einem wirklichen Stadtteil-Zentrum zusammenschmelzen zu lassen. „Auch unsere weiteren Planungen im Herzen Haspes treiben wir derzeit voran, damit künftig den Hasper Bürgern alle Möglichkeiten des Einkaufs und der Dienstleistung zur Verfügung stehen“, verspricht Christoph Rehrmann. Denn nur hier im Zentrum Haspes mache es Sinn, alles zu bündeln, um über die vorhandene Kaufkraft attraktive Angebote zu ermöglichen.

Umbauten geplant

So denken GWG-Chef Christoph Rehrmann und -Prokurist Harald Szczygiol intensiv darüber nach, wie man die Geschäftsstruktur in Haspe verbessern kann. Eine hohe Bedeutung fällt hierbei der Passage zwischen neuem Torhaus und dem Real-Warenhaus zu. Im Bereich dieser Passage wird es früher oder später zu Abbrüchen und erheblichen Umbauten kommen. „Dadurch wollen wir die Einkaufs- und Aufenthaltsqualität rund um den Hüttenplatz verbessern. Das kommt auch der Voerder Straße zugute,“ so Rehrmann.

Weitere Mosaiksteine werden die Umgestaltung des Parkhauses, intensive Verhandlungen mit diversen Einzelhändlern sowie der geplante Bau einer Kindertagesstätte am Hüttenplatz sein. „Eine Kita brächte Leben auf den Hüttenplatz“, sagt Harald Szczygiol, „was sicherlich für die Bewohner des Seniorenzentrums ebenfalls schön wäre.“ Alle Pläne zu verwirklichen, wird nicht einfach sein – weil es viele Beteiligte gibt, die nicht „mal eben“ unter einen Hut zu bekommen sind.