Russische Kunst heute: Malerei – Skulptur – Fotografie

In den 1970er Jahren begann Joseph Kiblitsky, seine Sammlung anzulegen. Heute gehören der Sammlung solch illustre Künstler wie Oscar Rabin, Mikhail Shvartsman, Vladimir Yankilewski, Eduard Steinberg, Ilya Kabakov, Vladimir Yakovlev oder Leonid Purgin an. (Foto: Osthaus-Museum)

Hagen. Das Osthaus-Museum Hagen stellt als erstes deutsches Institut die Sammlung von Joseph Kiblitsky aus. Etwa 180 Gemälde und zehn Skulpturen sowie Fotografien und eine Video-Arbeit werden in der Ausstellung gezeigt. Der 1946 geborene Kunstkenner Kiblitsky ist zugleich auch ein leidenschaftlicher Fotograf. Daher werden seine dokumentarischen Aufnahmen aus dem Sowjet-Russland sowie die aus dem heutigen Russland neben seiner Kunstsammlung präsentiert und bilden eine Einheit im freien, nach Osten gerichteten Blick. Die ideologiegeprägte Welt spiegelt sich in beidem wider. Kunstwerke und Fotografien erlauben nicht nur einen unschätzbaren Einblick in russische Lebenswelten, sondern zeigen auch, wie unterschiedlich Künstler auf diese Realitäten reagiert haben.

Eröffnet wird die Ausstellung am Freitag, 15. Dezember, um 18.30 Uhr. Eingeladen sind alle Interessierten. Zur Ausstellung erscheint (während der Laufzeit) ein Katalog mit Werken der Malerei und Skulptur. Das Buch „Russ­land: Fotos zur Erinnerung“ von Joseph Kiblitsky wurde vor einigen Jahren bei Palace Editions Europe publiziert und kostet 25 Euro während der Ausstellung.