Schloss Hohenlimburg: 200.000 Euro vom Bund

Hohenlimburg. Der Bund beteiligt sich mit bis zu 200.000 Euro an den Sanierungskosten für Schloss Hohenlimburg. Dies hat das Büro des Staatssekretärs Dr. Brauksiepe mitgeteilt. Die Förderung dient zur denkmalpflegerischen Sanierung und Instandsetzung von Teilen des Schlosses Hohenlimburg. Die Schloss Hohenlimburg gGmbH hatte Fördermittel im Frühjahr beim Bund auf Anregung von Dr. Brauksiepe und den Denkmalbehörden beantragt in der Hoffnung, zumindest einen Teil der Kosten für die dringend notwendige Sanierung des Neuen Palas und der Remise auch vom Bund gefördert zu bekommen. Umso erfreulicher und überraschend ist nunmehr diese Förderzusage, die für Schloss Hohenlimburg eine große Chance für die weitere Sicherung der Gebäudesubstanz und Schaffung fachgerechter Bedingungen für Ausstellungen bietet.

Schloss-Managerin Julia Dettmann: „Wir sind dankbar für dieses gute Signal zur Denkmalförderung des Bundes. Das bestätigt unsere Arbeit und lässt hoffen, dass nun das Gesamtkonzept insbesondere für die Nutzung des Neuen Palas damit bald umgesetzt werden kann. Wir danken den beteiligten Denkmalbehörden bei der Stadt Hagen und dem Landschaftsverband Westfalen Lippe für die tolle Unterstützung.“

Mit Gesellschaftern, Förderern und weiteren Akteuren, die am Schloss Hohenlimburg interessiert sind, wird die Schloss Hohenlimburg gGmbH nunmehr zeitnah Gespräche über die Möglichkeiten zur Umsetzung der Förderung führen. Auch Eigentümer Maximilian Erbprinz zu Bentheim-Tecklenburg setzt sich für die weitere Substanzverbesserung des Schlosses ein.