Schlossberg: Pflegeheim eröffnet im Sommer

Hagen. Die Eröffnung des fünften Wohlbehagen-Pflegeheims ist
für Mai/Juni 2017 geplant. Beim Richtfest für das „Wohlbehagen am Schlossberg“
konnten sich die 130 Gäste einen guten Eindruck davon verschaffen, was auf dem
ca. 5000 Quadratmeter großem Grundstück des ehemaligen Hohenlimburger Gymnasiums
für die dann 80 Heimbewohner und für die Mieter von zehn Betreuten Wohnungen
geboten wird. Das Herzstück des Pflegeheims werden die großzügigen
Gemeinschaftsräume in den vier Wohngruppen sowie der große Veranstaltungs- und
Restaurationsbereich mit dem zur Innenstadt geöffneten Atriumbereich bilden.

Bezirksbürgermeister Hermann Josef Voss hob in seinem Grußwort insbesondere
das erfolgreiche Zusammenwirken der für das Projekt verantwortlichen drei
Familienunternehmen hervor: Die aus Arnsberg stammende Familie Feldmann als
Bauherr, die für den Betreiber „Wohlbehagen“ verantwortliche Familie
Scheibe-Jochheim sowie Meier und Partner als ausführendes Architektenbüro.
Auch sei er froh, dass das seit 2001 zur Ruine verkommene Schulgebäude nun
endlich abgerissen sei und stattdessen eine Investition in die Zukunft getätigt
wurde. Für manch einen Besucher des Richtfestes spielte auch ein wenig Wehmut
mit: Schließlich war mit dem traditionsreichen ehemaligen Schulgebäude eine
140-jährige Bildungsgeschichte mit vielfältigen Schulformen und Erinnerungen
verbunden.
Bedarf besteht
Die Wohlbehagen-Geschäftsführer Frank Scheibe und ­Willi Strüwer
verdeutlichten den Bedarf an qualitätsvollen Pflege- und Betreuungsangeboten,
wiesen aber auch auf positive Nebeneffekte für die Hohenlimburger Innenstadt
hin. Mit zusätzlichen ca. 100 neuen Bewohnern und 90 neuen Arbeitsplätzen komme
zusätzliches Leben und Kaufkraft ins Zentrum.
Auch Veranstaltungsort
Die Mitarbeiterzahl von „Wohlbehagen“ wird sich nach der Eröffnung stadtweit
auf dann 380 Mitarbeiter erhöhen, darunter 35 Auszubildende.
„Wohlbehagen am Schlossberg“ soll auch Veranstaltungsort sein für Sport- und
Kulturvereine, Kirchengemeinden, Kita-Einrichtungen etc. Ein Vorgeschmack gab es
bereits beim Richtfest: Die „Awo-Oppas“ aus Dortmund sorgten für launiges
Kabarett und eine Menge Lokal-Kolorit.