Schriftsteller Zernikow: Urahn als Romanheld

Paul-Rainer Zernikow hat seinen ersten Roman vorgelegt.(Foto: Scholz Verlag)

Hagen. Eine neue Geschichte aus der Schreibfeder des Hageners Paul-Rainer Zernikow ist in diesen Tagen erschienen: „Der Hornist“.
Die Idee, einen Roman zu schreiben, kam dem Juristen, als ihm ein altes Familiendokument in die Hände fiel. Dabei handelte es ich um einen Beleg, der die Geburt seines Ur-Ur-Großvaters Johann Ludwig August Zernikow im Jahr 1846 belegt.
Der Vorfahr ist für Paul-Rainer Zernikow Anlass gewesen, diesen in eine ansonsten völlig frei erfundene Lebensgeschichte zu setzen.

So schaut der Leser in die Kindertage des jungen August, der mit seiner Familie in der Mark Brandenburg lebt. Stolz ist August auf seinen Vater, dem örtlichen Bauernführer, der den Gutsherren die Stirn zu bieten weiß. Als der Vater gewaltsam ums Leben kommt, macht sich der Sohn die Rache zur Lebensaufgabe. Bei der Suche nach den Tätern wird das Jagdhorn des Vaters eine Schlüsselrolle spielen.

Einen „Historienroman“ hat Zernikow sein Werk genannt. Eingebettet in die Szenerie preußischer Militärregimenter – später wird der Bauernsohn Füsilier – und dem sowohl patriotischen wie auch liberalen Gedankengut der anderen Protagonisten bekommt der Leser auch immer einen Einblick in das allgemeine Geschehen dieser Zeit.
„Der Hornist“ – mit Illustrationen versehen – erscheint im Scholz-Verlag, ISBN 978-3-95648-121-5.