Schwerte hat neuen Polizeiwachenleiter

Schwerte. (NO) Polizeihauptkommissar Andreas Vallieri ist neuer Leiter der Schwerter Polizeiwache. Er löst PHK Jochen Quiering ab, der nach nur 14 Monaten im Amt zur Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis wechselte. Landrat Michael Makiolla machte „Dampf“ und ließ den vakanten Posten neu besetzen. Jetzt freut sich Andreas Vallieri auf seinen Einsatz in Schwerte – immer ganz nah dran am Bürger.
Landrat Makiolla, Bürgermeister Heinrich Böckelühr, Leitender Polizeidirektor Hans-Dieter Volkmann und Polizeidirektor stellten Andreas Vallieri jetzt im Rathaus vor.

Aktiver Polizeidienst

Der neue Polizeiwachenleiter ist 56 Jahre alt, lebt in seiner Geburtsstadt Unna, ist verheiratet, kinderlos und sportlich aktiv. 1976 kam er zur Polizei NRW und war seit 1984 in verschiedenen Funktionen bei der Kreispolizeibehörde Unna tätig. Er kennt sowohl die Arbeit bei der Leitstelle, als auch beim Einsatztrupp und den Polizeiwachen in Kamen und Unna.
Viele Jahre trainierte er als Einsatzleiter die Polizeibeamtinnen und –beamten im Kreis Unna. Der aktive Polizeidienst sagte dem „Neuen“ immer schon mehr zu als die Arbeit am Schreibtisch.

Ansprechpartner

Polizeihauptkommissar Vallieri wird als Leiter der Schwerter Wache das Gesicht und erster Ansprechpartner für die Bürger vor Ort sein. Deshalb gehört es auch zu seinen Aufgaben, in der Öffentlichkeit Präsenz zu zeigen. „Ich möchte, dass die Leute hier in Ruhe und Frieden leben können. Jeder Bürger, jede Bürgerin kann mir sagen, wo der Schuh drückt“, so der neue Wachenleiter, der sich durchaus darüber im Klaren ist, dass das Gefühl der Sicherheit – Stichwort: Wohnungseinbrüche und Diebstähle – abnimmt.

Ordnungsparterschaft verlängert

Im Rahmen der Vorstellung den neuen Wachenleiters wurde im Rathaus auch die im Dezember 2013 von Bürgermeister Heinrich Böckelühr und Landrat Michael Makiolla als Leiter der Kreispolizeibehörde erstmals unterzeichnete Ordnungspartnerschaft bis zum Jahresende 2020 verlängert.
Das Projekt der Ordnungspartnerschaften geht auf eine Initiative des NRW-Innenministeriums zurück, wonach das Ziel darin bestehen soll, ergänzend zu den staatlichen Möglichkeiten eine wirkungsvollen Beitrag zur Verbesserung der Sicherheitslage auf regionaler Ebene zu erreichen.
In Schwerte wurde insbesondere die Abstimmung zwischen Polizei und Stadt bei der Erarbeitung und Sicherheitskonzepten positiv bewertet.
„Es bleibt selbstverständlich auch weiterhin viel zu tun, insbesondere bei der Kriminalitätsbekämpfung in Schwerte“, sagte Landrat Michael Makiolla bei der Unterzeichnung des neuen Kooperationsvertrags.