SEK-Einsatz in Hagen: Mehrere Männer festgenommen

Hagen. Die Hagener Polizei ermittelt in Zusammenarbeit mit der Abteilung zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität der Staatsanwaltschaft Hagen gegen eine albanisch-kosovarische Tätergruppe wegen des Verdachts des schweren Bandendiebstahls.
Die Personen stehen im Verdacht, im gesamten Bundesgebiet Geldautomaten in Hotels, Einkaufszentren und ähnlichen Orten aufgebrochen zu haben.

2018 in einem Hagener Hotel

Ausgangspunkt der Ermittlungen ist dabei eine Tat im März 2018 in einem Hotel in Hagen, bei der bislang nicht identifizierte Täter 48.000 Euro Bargeld erbeutet und darüber hinaus einen Sachschaden von 12.000 Euro verursacht haben.

Durch laufende Ermittlungen konnten mehrere Tatverdächtige identifiziert werden, die zu der Tätergruppierung gehören.

Die Geldautomaten werden in Einkaufszentren, Diskotheken und vergleichbaren Örtlichkeiten ausgespäht. Mit einem Abstand von mehreren Wochen erfolgen dann nachts die Einbrüche, an denen vier bis fünf Täter beteiligt sind.

Drei Festnahmen am Dienstag

Zwei aus dem Kosovo stammende Tatverdächtige, 41 und 42 Jahre alt, konnten am Dienstagvormittag, 21. August, durch Sondereinsatzkräfte der Polizei in ihren Wohnungen in Hagen festgenommen werden. Ein mutmaßliches Tatfahrzeug wurde sichergestellt. Am Nachmittag desselben Tages konnte ein weiterer Tatverdächtiger, ein 39 Jahre alter Kosovo-Albaner, in Wuppertal festgenommen werden. Dieser führte gefälschte Ausweisdokumente mit sich, konnte aber mittlerweile identifiziert werden.

Die Festgenommenen wurden einen Tag später dem Haftrichter des Amtsgerichts Hagen vorgeführt.