„Seven Hearts, One Soul“

Gevelsberg. (Red.) Die Gevelsberger Band „The O?Reillys and the Paddyhats“ steht nach vier langen Jahren kurz vor der Veröffentlichung ihres zweiten Albums „Seven Hearts, One Soul“. Die Deutschen mit irischen Herzen verbrachten viel Zeit in den „Principal Studios“ in Senden, wo auch bereits so bekannte Bands wie „Die Toten Hosen“, „Unheilig“, „In Extremo“ oder die „Broilers“ Songs für ihre Silberlinge aufnahmen.

Dort hat die siebenköpfige Band viel Zeit und Energie in die Perfektion ihrer zweiten CD gesteckt. „Wir haben unglaublich viel an unseren Songs geschraubt in vielen Wochen der Zusammenarbeit mit unserem Produzenten“, erzählt Sänger und Gitarrist Franz Wüstenberg

Album dank „Crowdfunding“

In dem renommierten Studio, dass eher wie ein großer Bauernhof aussieht, haben „The O?Reillys and the Paddyhats“ das Album aber nur produzieren können, weil sie im letzten Jahr im Internet per sogenanntem „Crowdfunding“ über 8.000 Euro von mehr als 100 Spendern sammeln konnten.

Natürlich kann es kein neues Album ohne ein Releasekonzert geben, bei dem die Fans nicht nur erstmals den Stücken live lauschen können, sondern den Tonträger auch direkt käuflich erwerben können. Das Konzert findet am Samstag, 9. April 2016, im Kulturzentrum Pelmke in Hagen-Wehringhausen, ­Pelmkestraße 14, statt.

Für die Band ist dieser Abend gleich zweimal spannend. Zum einen präsentieren sie ihr zweites Album der Öffentlichkeit, zum anderen ist es auch ihr fünfjähriges Jubiläumskonzert. In den letzten fünf Jahren hat die Band in etlichen Ländern, wie Russland, Spanien, Ungarn, Holland und in weiten Teilen Deutschlands auf gro­ßen und kleinen Bühnen gespielt. Doch ein Traum blieb bis vor Kurzem noch unerfüllt: Ein eigenes Musikvideo.

Von Prostituierten und Schwarzbrennern

Band und Crew haben eng zusammengearbeitet, um ohne große Filmfirma oder teure Agenturen ein professionelles Video zu produzieren. Gedreht haben die irischen Folk-Rocker im Hagener Frelichtmuseum vor historischer Kulisse. Es bietet eine Mischung aus Filmerzählung und der Band in musikalischer Aktion.. Dreh und Angelpunkt der Gesichte ist Whiskey, der als „Painkiller“ für Prostituierte, Arme oder Leidende fungiert.

Mit rund 30 Helfern, Schauspielern aus Stuttgart und Rotterdam konnte die Band sich ihren Traum vom eigenen Video an zwei Drehtagen realisieren. Wichtig war auch die Hilfe der Sprockhövler Brennerei Habbel, die mit Vergnügen ihre Distille und weitere Requisiten zur Verfügung gestellt hat.

Hier das Video in voller Länge: