(Foto: Rainer Sturm/pixelio.de)

Hagen. In der aktuellen Diskussion über Umweltzonen und Fahrverbote für Dieselfahrzeuge bietet die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK) Unternehmen erstmals die Möglichkeit, eigene Mitarbeiter zu qualifizieren, um für ihren Betrieb ein Mobilitätskonzept zu entwickeln und umzusetzen.

Im Mittelpunkt des berufsbegleitenden Zertifikatslehrgangs „Betrieblicher Mobilitätsmanager (IHK)“ stehen vor allem die gute Erreichbarkeit der Betriebe für Mitarbeiter und Kunden sowie das Fuhrparkmanagement und die innerbetrieblichen Verkehre. Start ist am 8. Februar im SIHK-Bildungszentrum.

Der neue Lehrgang wird in Hagen bundesweit erstmalig realisiert. Durch eine Förderung der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz, an der sich die SIHK mit mehreren Projekten beteiligt, kann die Weiterbildung 2018 kostenlos angeboten werden.

Mobilität ist eine wichtige Ressource, aber auch ein erheblicher Kostenfaktor in Unternehmen. Betriebliches Mobilitätsmanagement (BMM) ist ein geeignetes Instrument, um die Erreichbarkeit des Unternehmensstandortes zu verbessern, Flächen für Parkraum einzusparen, die Attraktivität für neue Fachkräfte zu steigern und die Umweltbilanz des Unternehmens zu verbessern.

Der Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmern soll auch Lösungsansätze anderer Betriebe ins Blickfeld rücken. Der Lehrgang besteht aus fünf Modulen mit insgesamt 66 Stunden. Das Ziel ist die Erstellung und abschließende Präsentation eines Mobilitätskonzeptes.

Interessierte Unternehmen können sich unter www.sihk.de/bmm oder bei Frank Niehaus, Tel. 02331 / 390-208, niehaus@hagen.ihk.de, informieren und anmelden.

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