Sponsorenlauf: "Kinder laufend schützen"

Hagen. (ME) Laufen macht Spaß. Laufen für einen guten Zweck macht noch mehr Spaß. Der bereits zu Beginn des Monats September vom Wochenkurier angekündigte Sponsorenlauf „Kinder laufend schützen“ stand am vergangenen Sonntag im Ischeland-Stadion auf der Tagesordnung – und wurde ein Riesenerfolg. Die zahlreichen Läufer brachten stolze 12.000 Euro zusammen. Der  Inner Wheel Club Hagen“, Organisator der Veranstaltung, ist vom Ergebnis dieses Sponsorenlaufes zugunsten der Kinderschutz-Ambulanz total begeistert.

„Es sind mehr als 230 Läufer und Wanderer zu unserer Veranstaltung gekommen. Das hat unsere Erwartungen voll und ganz übertroffen“, berichtet Inner-Wheel-Club-Präsidentin Karin Rafflenbeul voller Freude. Das Wetter spielte mit und bot den Teilnehmern ideale Bedingungen. Die Atmosphäre im Stadion war fröhlich und überaus familiär. Der jüngste Läufer, Maximilian, war gerade anderthalb Jahre alt (seine Startnummer war fast so groß wie er selbst) und der älteste Teilnehmer, Anton Reiß, blickt auf immerhin 91 Lebensjahre zurück.

Manche Läufer oder Geher absolvierten nur einige Runden, waren dann ermattet und gesellten sich lieber zum großen Schwenkgrill, um mittels leckerer Würstchen oder Kuchen das Spendenvolumen zu erhöhen. Andere – wie etwa Hendrik Künnemann – waren nicht zu bremsen. Der 14-Jährige lief „mal eben“ 62 Runden. Als Belohnung gab es für jeden Teilnehmer auch noch einen Los-Gewinn aus der großen Tombola.

Neben den sportlichen Leistungen wurde auch der tolle Auftritt der Gauklertruppe des Jugendzirkus Quamboni beklatscht. Die anschließende Versteigerung sowohl eines BVB- als auch eines Phoenix-Trikots, unterschrieben von allen Topspielern, brachte zusätzliche 330 Euro ein. Summa summarum kamen so am Ende über 12.000 Euro zusammen.

Reiner Rohrhirsch, Leiter der Kinderschutz-Ambulanz und selbst aktiver Läufer bei dieser Veranstaltung, freut sich sehr über dieses grandiose Ergebnis: „Mit dieser Summe können wir die Arbeit der Kinderschutz-Ambulanz nachhaltig stärken.“ Das sei insbesondere in Anbetracht der vielen nach Hagen gekommenen Flüchtlingskinder wichtig.