Stadtbücherei: Infostand zum Weltkrebstag

Hagen. Seit 1. Juli 2005 wird in ganz NRW mit annähernd 18 Mio. Einwohnern ein landesweites Krebsregister geführt. Erfasst werden Neuerkrankungen und Sterbefälle. Nach den Erkrankungen des Kreislaufsystems sind Sterbefälle wegen Krebs inzwischen die zweithäufigste Todesursache in Hagen. 2010 betraf dies nach der amtlichen Statistik 309 Frauen und 337 Männer. Vier von zehn an Krebs Verstorbenen hätten durch Früherkennung überleben können.

Zur Information der Bevölkerung wird daher am Weltkrebstag 2012 am Samstag, 4. Februar, von 10 bis 13 Uhr im Foyer der Bücherei auf der Springe ein Informationsstand angeboten.

Fast jeder zweite Bewohner in NRW muss im Laufe seines Lebens mit einer Krebsdiagnose rechnen, wobei das Erkrankungsrisiko stark vom Alter und der jeweiligen Tumorart abhängt. Das Lebenszeitrisiko an Krebs zu erkranken, liegt für Männer bei 46 und für Frauen bei 40 Prozent.

Bei der Früherkennung setzt das Bestreben der Krebsberatungsstelle der Diakonie Mark-Ruhr, des Fachbereichs Gesundheit und Verbraucherschutz der Stadt Hagen und der sieben Themen bezogenen Hagener Selbsthilfegruppen an. Geplant sind für 2012 Initiativen zur stärkeren Vernetzung all derer, die zu einer höheren Inanspruchnahme der Früherkennungsuntersuchungen beitragen können.