Stadthalle präsentiert neues Programm

Hagen. (ric) Nach einem turbulenten Jahr wartet die Stadthalle auch 2011 wieder mit einem bunten Programm auf. Doch zuerst kommen im Dezember mit dem Philharmonischen Orchester des Theaters, gemeinsam mit „Luxuslärm“, Atze Schröder und der großen Subergs-Ü30-Silvesterparty noch einige Höhepunkte.

Die Veranstaltungen im kommenden Jahr laufen sehr gut an: Vorstellungen von Martin Rütter und Luxuslärm sind bereits ausverkauft, für den Auftritt von Volker Pispers sind nur noch wenige Plätze frei und auch die Karten für Dieter Nuhr und Grobschnitt sind stark gefragt.

Wo sollte man parken?

Und wie geht es mit der Parkplatzsituation weiter? „Das ist in Hagen derzeit das Thema schlechthin“, meint Elmar Josten, so der Geschäftsführer der Stadthalle. Auffällig sei, dass sich fast ausschließlich Hagener Bürger beschweren – „Besucher aus dem Umland stört die kleine Gebühr nicht“, erklärt Josten weiter. Die Beschwerden nehmen jedoch kein Ende, landen statt bei der Stadthalle selbst jedoch vorwiegend bei der Stadtverwaltung im Rathaus. Gemeinsam werde die Situation nun besprochen, sagt der Hallen-Chef, der den Entschluss für die Parkgebühr aber nicht zurücknehmen will. „Problematisch ist allerdings die Einfahrsituation, da sich auf dem vergleichsweise kurzem Weg sehr leicht ein Rückstau bis auf die Straße bildet“, erläutert der Geschäftsführer. Noch gebe es jedoch keine Lösung für dieses Problem.

Malte Wessel, Veranstaltungsmeister der Stadthalle, und Hallen-Chef Elmar Josten freuen sich auf die Veranstaltungen. (Foto: ric)

Neben der Einfahrsituation gingen in den vergangenen Wochen auch immer wieder Beschwerden über die Kassenautomaten ein. Elmar Josten hat dafür kein Verständnis. Schließlich steht einer der beiden Automaten im Foyer und ist für die Besucher der Stadthalle somit jederzeit erreichbar. „Allerdings wird dieser Automat als einziger genutzt“, stellt Josten fest. Bei einer der letzten Veranstaltungen wählten über 200 Personen diesen Automaten – der zweite wurde von gerade mal 32 Menschen genutzt. Warum dies so ist, kann Josten nicht verstehen: Schließlich steht der zweite Automat am Eingangsbereich vom Hotel und ist somit ebenfalls sehr zentral gelegen. „Wir haben hier einfach gegen viele Wiederstände zu kämpfen“, bedauert Josten die schwierige Situation.

Eigene Feier für Kinder

Nachdem im vergangenen Jahr erstmals keine Silvesterfeier stattfand, freut sich Elmar Josten nun besonders auf das diesjährige Fest: Die Fete in der Stadthalle beginnt um 19 Uhr. Wie immer fahren Pendelbusse in regelmäßigen Abständen. Besucher der Silvesterparty können wählen, ob sie „nur“ die Party besuchen möchten oder eine der etwa 500 „Party und Buffet“-Karten nehmen.

Und auch für die Kinderbetreuung wird gesorgt: Die Käthe-Kollwitz-Schule hat vier Erzieherinnen zur Verfügung gestellt, die Kinder im Alter von sechs bis dreizehn Jahren in zwei verschiedenen Gruppen bis nachts um zwei Uhr betreuen. „Die Kinder haben gewissermaßen eine eigene Feier“, sagt Josten. „Sie haben ein eigenes Programm und Buffet.“ Und auch für Schlafplätze wird gesorgt sein. Wer die Kinderbetreuung in Anspruch nehmen möchte, sollte zügig seine Karten erstehen: Es gibt nur 30 Plätze für die Kinder, damit die Erzieherinnen den kleinen Besuchern auch wirklich gerecht werden können.