Hagen. Im Rahmen des „Standortdialogs Wirtschaft“ tauschten sich die Verwaltungsspitze der Stadt Hagen und Vertreter der Wirtschaft sowie der Sozialpartner zu zentralen Themen der Stadtentwicklung aus. Im Mittelpunkt des von Oberbürgermeister Erik O. Schulz und SIHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Ralf Geruschkat ins Leben gerufenen Treffens standen diesmal die Herausforderungen der Gewerbe- und Industrieflächenentwicklung am Standort Hagen.

Die vorhandenen Flächen werden in Hagen auch im Städtevergleich sehr intensiv genutzt, Vorratsflächen sind äußerst knapp. Die Gesprächspartner sprechen sich daher dafür aus, die vorhandene Energie in die zügige Baureifmachung der Vorratsflächen mit den geringsten Einschränkungen zu lenken. Mit Blick auf den Bestandsschutz vorhandener Gewerbe- und Industrieflächen sowie die Sicherung und Entwicklung neuer Flächen wird dem Inte­grierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) eine zentrale Rolle beigemessen. Eine bedarfsgerechte Ausweisung von zusätzlichen Gewerbe- und Industrieflächen ist eine entscheidende Grundlage für die positive Entwicklung der Stadt Hagen insgesamt.

Sie trägt nachhaltig zu einer Verbesserung der finanziellen Grundlagen der Stadt und der wirtschaftlichen Lage des Standortes bei. Ein positives Signal ist auch, dass die Regionalplanung Hagen als einer von nur drei Städten in der Metropole Ruhr zusätzliche Flächenpotentiale zubilligt. Einigkeit besteht zwischen den Beteiligten, dass mit dieser regelmäßigen gemeinsamen Gesprächsplattform relevante wirtschafts- und standortpolitische Themen für die Stadt Hagen besser kommuniziert und Belange der Wirtschaft aufgenommen werden.