Stille Feiertage im November

Hagen. Der Fachbereich für öffentliche Sicherheit, Verkehr, Bürgerdienste und Personenstandswesen der Stadt Hagen weist darauf hin, dass an den „Stillen Feiertagen“ (Allerheiligen, 1. November; Volkstrauertag, 16. November; Totensonntag, 23. November) bestimmte Arbeiten und Veranstaltungen nicht zulässig sind. Diese Regelung basiert auf dem Gesetz zum Schutz der Feiertage NRW (Sonn- und Feiertagsgesetz NRW).

Am Volkstrauertag sind in der Zeit von 5 bis 13 Uhr Märkte, gewerbliche Ausstellungen, sportliche und ähnliche Veranstaltungen, Zirkus, Volksfeste, Freizeitanlagen, soweit dort tänzerische und artistische Darbietungen erfolgen, verboten.

Gleiches gilt für der Betrieb von Spielhallen und ähnlichen Unternehmen sowie für die gewerbliche Annahme von Wetten. In der Zeit von 5 bis 18 Uhr sind darüber hinaus verboten: musikalische sowie sonstige unterhaltende Darbietungen in Gaststätten und in Nebenräumen mit Schankbetrieb einschließlich Tanz, zum Beispiel in Diskotheken.

An Allerheiligen und Totensonntag gelten diese Vorschriften in der Zeit von 5 bis 18 Uhr ebenso.

Das Ordnungsamt appelliert an alle Betreiber von Gaststätten, Spielhallen, Wettannahmestellen, Tanzlokalen, Diskotheken und an alle anderen Veranstalter von Theater- und Musikaufführungen sowie die sonstigen betroffenen Gewerbetreibenden, diese Verbote zu beachten. Das Ordnungsamt will die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen verstärkt kontrollieren. Sollte festgestellt werden, dass gegen die Vorschriften verstoßen wird, zieht dies eine entsprechende Geldbuße nach sich.