Telefonaktion "Haus ohne Hindernisse"

Hagen. (Zw) Wer sich in seinem Zuhause gerade gemütlich eingerichtet hat, sollte sich in einer ruhigen Minute einmal vorstellen, wie es wäre, hier mit gesundheitlichen Einschränkungen zu recht zu kommen. Was wäre, wenn man die Treppe zum Obergeschoss nicht mehr hinaufkommt? Wie würde man sich fühlen, wenn man nicht mehr allein in die, geschweige denn aus der Badewanne kommt?

Petra Schülken vom Verband der Privaten Bausparkassen und Martin Schulte von der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen geben unseren Lesern Auskunft zum „altersgerechten Umbau“. (Fotos: Berliner Pressebüro)

Die meisten Senioren wollen, so lange es geht, nicht nur in den eigenen vier Wänden, sondern auch im gewohnten sozialen Umfeld bleiben. Da liegt der Gedanke nahe, Haus oder Wohnung so anzupassen, dass man sich auch dann noch wohl fühlt, wenn man mit gesundheitlichen Einschränkungen leben muss. Das gilt im Übrigen nicht nur für Ältere – auch im Falle einer Behinderung soll die Wohn- und Lebensqualität weitgehend erhalten bleiben.

Wie, wer, woher…

Die Umgestaltung des Badezimmers, der Einbau eines Treppenliftes, die Schaffung von Bewegungsflächen für den Rollstuhl, wie barrierefreie Zugänge und breitere Türöffnungen, sowie entsprechende Sanitäranlagen können dazu beitragen. Plant man einen Umbau, sollte man sich der bautechnischen Erfahrung von Architekten bedienen. Bei der Finanzierung stellt sich die Frage: Wer kann helfen? Woher bekomme ich Zuschüsse?

Während unserer Telefonaktion bekommen Sie Antworten auf diese und ähnliche Fragen:

  • Wie lässt sich ein Einfamilienhaus altersgerecht gestalten?
  • Wer kann uns dabei beraten?
  • Welche Voraussetzungen müssen für den Einbau eines Treppenliftes gegeben sein?
  • Was kostet ein Treppenlift?
  • Was bedeutet „behindertengerechtes Bad“?
  • Wie kann man das alles finanzieren?
  • Hilft dabei ein Bausparvertrag?
  • Wie und wo beantrage ich Fördergeld?

Ihre Fragen beantworten am Mittwoch, 5. Oktober 2011, zwischen 16 bis 17.30 Uhr ein Finanzierungsberater sowie ein Architekt – nämlich Petra Schülken vom Verband der Privaten Bausparkassen und Martin Schulte von der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen. Sie erreichen die Experten unter 0 23 31 / 18 44 78.