Telefonberatung zu sexuellen Krankheiten: Wie kann ich mich schützen?

Hagen. Etwa 85.000 Menschen mit einer HIV-Infektion leben in
Deutschland. Da seit Mitte der 90er Jahre hoch wirksame Medikamente zur
Verfügung stehen, kommt es bei ihnen nicht mehr zum Ausbruch der Aids-Erkrankung
– wenn die Infektion rechtzeitig erkannt und behandelt wird.
HIV: Ängste und Vorurteile
Die Betroffenen leben praktisch mit einer chronischen Krankheit und mit
nahezu derselben Lebenserwartung wie Gesunde. Allerdings stoßen sie im
Zusammenleben mit anderen Menschen oft auf Vorbehalte und Ängste.
Telefon-Infos
Bei der Wochenkurier-Telefonaktion am Donnerstag, 24. November, beantworten
Berater der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung alle diesbezüglichen
Fragen wie: Kann man sich bei einem Zungenkuss mit HIV infizieren? Ist man in
der Sauna vor Ansteckung sicher? Wie kann man sich beim Sex schützen? Wie wird
eine HIV-Infektion erkannt?
Sexuell übertragbare Krankheiten
Außerdem lassen sich Unklarheiten in Bezug auf andere sexuell übertragbare
Infektionen – wie Syphilis, Chlamydien oder Tripper – ausräumen.
Laut aktuellen Studien der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist
in Deutschland das Wissen zu STI (sexually transmitted infections) unzureichend.
Damit fehlen Kenntnisse über Schutzmöglichkeiten. Die sind nötiger denn je, denn
die Zahl der STI steigt seit Jahren.
Experten antworten
Mit welchen Maßnahmen kann man STI vermeiden? Welche Anzeichen deuten darauf
hin, dass man sich eventuell infiziert hat? Sind all STI heilbar? Welche
Therapien gibt es?
Antworten geben die Berater der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Heike Ross-Helmig und Thomas Weßling. Die Telefone sind am Donnerstag, 24.
November, von 14 bis 16 Uhr unter der Nummer 0221 / 892031 geschaltet. Die
Fragen können selbstverständlich anonym gestellt werden.