Theater an der Volme mit neuem Programm

Hagen. (Red./anna) Der ausführliche Spielplan des auf dem Elbers-Gelände beheimateten „Theaters an der Volme“ mit den Vorstellungen von Januar bis April 2015 ist inzwischen erhältlich. Er liegt im Theater und an allen bekannten Vorverkaufsstellen aus.

Premieren

Auch im neuen Jahr können die Zuschauer neben den Stücken, die aus der letzten Spielzeit übernommen werden, wieder einige vielversprechende Premieren erwarten. Den Anfang macht die kabarettistische Komödie „Candlelight und Liebestöter“ am 20. Februar 2015. Die Autoren Sabine Misiorny und Tom Müller widmen sich wieder den Unterschieden zwischen Männern und Frauen und haben in gewohnter Manier nicht an Pointen gespart.

Samstagabend, überall in Deutschland. Der Mensch hat seine Alltagsaktivitäten wie Wochenendeinkauf und Hausputz hinter sich gebracht. Was bietet sich da mehr an, als den Abend beim spätsommerlichen Sonnenuntergang mit romantischem Kerzenschein ausklingen zu lassen? – denkt SIE. Dass ER von ihrer Idee wenig begeistert ist, lässt sich unschwer erkennen, da er es sich bereits mit Bier und Chips vor dem Fernseher gemütlich gemacht hat. Und wer nun glaubt, dass die Definition des Begriffs „Romantik“ die größte aller Hürden ist, der irrt! Denn das ist erst der Anfang einer Reihe von Missverständnissen, die wie Dominosteine aufeinander treffen. Das Zwerchfell der Zuschauer wird also kräftig stimuliert, wenn Indra Janorschke und Simon Jakobi sich als altgedientes Ehepaar über Fußball und Busenfreundin, Shoppingtouren und Sitzpinkler in die Haare geraten.

Am 27. März 2015 kommt „Die Eule und das Kätzchen“ zur Erstaufführung. Eine Komödie mit Indra Janorschke und Lars Lienen, bei der Dario Weberg Regie führt. Am 24. April geht die Premiere von „Flowerpower Popopcola“ von und mit Dario Weberg über die Bühne, der auf Plateausohlen durch die 70er reist.

Buchvorstellung

Ein weiteres Highlight der kommenden Spielzeit ist die Buchpremiere des zweiten Romans „Falsches Zeugnis“ der Hagener Autorin Birgit Ebbert am 4. Februar. Wie schon der Vorgänger „Brandbücher“ dreht sich auch dieser Krimi um die Ermittlungen der jungen Bauingenieurin Karina Bessling, die sie in die NS-Zeit zurückführen.

Nach einer Lesung findet Karina Bessling in ihrem Posteingang eine anonyme E-Mail mit einem mysteriösen Anhang, der sie neugierig macht. Doch der Mailwechsel mit dem Absender gerät ins Stocken. Sie beschäftigt sich nicht weiter damit, bis eines Tages die Polizei Kontakt zu ihre aufnimmt. Er stellt sich heraus, dass ihre E-Mails im Computer eines Toten gefunden wurden. Karina will wissen, was dahinter steckt, zumal die Briefe, die der anonyme Schreiber ihr schickt, sie auf die Spur von Anne Frank bringen. Ein Wettlauf gegen die Zeit, an dem die Leser direkt teilhaben, beginnt.

Neben der Autorenlesung werden im Februar abermals die beliebten Lesungen in der Theaterlounge stattfinden. Am 8. und 22. Februar 2015 heißt es wieder „Agatha Christie bittet zum Tee“. Stilecht bei einer Tasse Schwarztee mit einem Schuss Milch kann man sich entspannt zurücklehnen und Agatha Christies Kriminalfällen folgen. Kaffee und Kuchen werden natürlich angeboten.

Das Schauspielprojekt rund um den Krimi „Null-Null-Siebzig – Operation Eaglehurst“ der Hagener Autorin Marlies Ferber läuft seit August und erfreut sich großer Beliebtheit beim Hagener Publikum. Aufgrund der großen Resonanz wird das Stück auch in der kommenden Spielzeit noch an einigen Terminen aufgeführt.