Torhaus eröffnet, Korte verstorben

Feierlich ging es in Haspe zu: Übergabe des Schlüssels für das Torhaus. Über das gelungene Bauwerk freuen sich (v.l.) GWG-Geschäftsführer Christoph Rehrmann, GWG-Aufsichtsratsvorsitzender Klaus Hacker, Architekt Andreas Hanke und Oberbürgermeister Erik O. Schulz. (Foto: GWG)
Feierlich ging es in Haspe zu: Übergabe des Schlüssels für das Torhaus. Über das gelungene Bauwerk freuen sich (v.l.) GWG-Geschäftsführer Christoph Rehrmann, GWG-Aufsichtsratsvorsitzender Klaus Hacker, Architekt Andreas Hanke und Oberbürgermeister Erik O. Schulz. (Foto: GWG)

Hagen. (san/ME) Mächtig ins Zeug gelegt hatten sich die Planer – und dann kam nun doch die bittere Absage: In der engeren Wahl für den neuen Standort der Sparkassenakademie NRW wird Hagen nicht weiter berücksichtigt werden. Diese Mitteilung hat Oberbürgermeister Erik O. Schulz schriftlich seitens des Vorstandes der Sparkassenakademie NRW erhalten. „Ich bedaure diese Entscheidung verständlicherweise sehr. Die Ansiedlung dieser prestigeträchtigen Einrichtung hätte dem Standort Hagen fraglos ausgezeichnet zu Gesicht gestanden. Zumal die Planungen wirklich großartig waren.“

Wie bekannt, hatte sich die Stadt Hagen Ende Juli mit einem attraktiven Entwurf um die Ansiedlung der Sparkassenakademie NRW beworben. Um dies zu realisieren, hatte sich auf Einladung des Technischen Beigeordneten Thomas Grothe eine „Arbeitsgemeinschaft Hagen“ zur Projektbewerbung gegründet, bestehend aus den Hagener Architekten Feldmeier/Wrede, Zamel/Krug, Schmahl/Gerigk und Bahl sowie der VLP von Lehmden Projektmanagement GmbH aus Lohne, der Hagenagentur und der WAK-Werbeagentur aus Hohenlimburg.

Torhaus

Gute Nachrichten kommen hingegen aus Haspe: das attraktive Torhaus, das anstelle des bekannten Hasper Bunkers im Herzen des Ortes von der Gemeinnützigen Wohnstättengenossenschaft (GWG) errichtet worden ist, konnte jetzt fertiggestellt werden. In Zukunft soll es gleichsam als Hasper Rathaus“ dienen – wird es doch Sitz der Stadtbücherei und des Bezirksamtes. Eine Bäckerei und ein Kiosk ergänzen die städtischen Einrichtungen. Mittenmang durch das Torhaus führt ein Durchgang, der die alte Hasper Mitte mit dem Hüttenplatz verbindet.

„Glückwunsch Haspe!“ – So begannen die lobenden Worte von Oberbürgermeister Erik O. Schulz, der ein wenig neidisch auf die vor allem termingerechte und unproblematische Schlüsselübergabe schaute. Und „mutig“ sowie „klug“ nannte er die Entscheidung, den Platz nicht einfach nur neu zu bebauen, sondern ein Gebäude mit Symbolkraft zu errichten. GWG-Chef Christoph Rehrmann dankte allen, die an der Verwirklichung dieses besonderen und von allen als gelungen empfundenen Projektes beteiligt waren, ausdrücklich.

Rathaus-Galerie

Die Gesamt-Eröffnung der Rathaus-Galerie ist immer noch nicht in Sichtweite. Aktuell sieht es so aus, dass die Geschäftsbetreiber und ihre Hagener Kunden noch reichlich Geduld aufbringen müssen – vielleicht bis Mitte November. Der Saturn-Markt hingegen kann weiterhin problemlos aufgesucht werden.

Stromlos

Mehrere lahmgelegte Trafostationen – die Folge war ein nachmittäglicher Stromausfall in Haspe. Verursacht wurde dies durch den Ausfall eines 10.000-Volt-Erdkabels im Bereich der Geweke und des Tückings. Nach einer guten Stunde hatten die Mitarbeiter der Mark-E die Sache wieder im Griff und der Strom floss wieder.

Harald Korte ist verstorben. Er hat durch sein ehrenamtliches Wirken als Interessensvertreter der heimischen Wirtschaft, sowohl als Vorsitzender des Märkischen Arbeitgeberverbandes als auch als Präsident der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK) bleibende Zeichen gesetzt. (Foto: SIHK)
Harald Korte ist verstorben. Er hat durch sein ehrenamtliches Wirken als Interessensvertreter der heimischen Wirtschaft, sowohl als Vorsitzender des Märkischen Arbeitgeberverbandes als auch als Präsident der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK) bleibende Zeichen gesetzt. (Foto: SIHK)

Trauer um Korte

Die Region trauert um eine bedeutende Industriellenpersönlichkeit: Am Donnerstag, 23. Oktober 2014, ist Harald Korte verstorben. Der langjährige Geschäftsführende Gesellschafter der Hagener Gesenkschmiede Schöneweiss war Ehrenpräsident der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK). Harald Korte ist wenige Tage nach seinem 80. Geburtstag verstorben.

Von 1995 bis 2007 stand Korte als Präsident an der Spitze der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK). 32 Jahre lang war er Mitglied in der Vollversammlung und hat sich für die Belange der heimischen Wirtschaft eingesetzt. „Mit Harald Korte verliert die SIHK einen markanten und engagierten Ehrenpräsidenten, der die Arbeit der Selbstverwaltung nachhaltig geprägt und in der Region sehr viel bewirkt hat“, so SIHK-Präsident Harald Rutenbeck über seinen Vorgänger. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit als SIHK-Präsident war der Ausbau der Technischen Bildungsstätten der SIHK in Hagen, Hemer und Lüdenscheid. Dabei war Harald Korte stets die überbetriebliche Ausbildung technischer Nachwuchskräfte im Verbund mit anderen Betrieben besonders wichtig, um eine hohe Qualität der beruflichen Bildung zu sichern.